Moderne Sanitärobjekte aus dem 3D-Drucker:

Startup Sandhelden produziert mit 3D-Drucker individuelle Sanitärprodukte aus Sand

Das Startup Unternehmen Sandhelden hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus Sand individuelle und den Kundenwünschen angepasste Sanitärprodukte herzustellen. Dabei kann es sich sowohl um Waschbecken als auch um Badewannen handeln, die unter anderem mittels 3D-Druck eine ganz individuelle Form erhalten. Ab Januar 2018 sollen diese Produkte über den Sanitärgroßhandel in Deutschland angeboten werden.

Ganz neu auf dem Markt und bislang nur online erhältlich sind Waschbecken und Badewannen, die das Startup Unternehmen Sandhelden in individuellen Designs anbietet und unter anderem mit einem 3D-Drucker herstellt. Kundenwünsche finden dabei ebenfalls Berücksichtigung.  Ab Januar 2018 möchte das Unternehmen seine Produkte in Deutschland nun auch über den Sanitärgroßhandel anbieten, so Laurens Faure, einer der beiden Geschäftsführer und Co-Gründer des Unternehmens gegenüber 3d-grenzenlos.

„Ziel von Sandhelden ist es, durch die Technologie neue innovative Wege zu beschreiten“, erklärte der Gründer und Geschäftsführer Peter Schiffner. Bis vor Kurzem war das Unternehmen in Lübeck (Schleswig-Holstein) ansässig und verlegte seinen Firmensitz nach Gersthofen vor den Toren Augsburgs (Bayern).

Foto Peter Schiffner und Laurens Faure
Peter Schiffner (Gründer, links) und Laurens Faure (Co-Gründer, rechts) von Sandhelden (Bild © Sandhelden).

Wer seinem Bad etwas Exklusivität und Individualität verleihen möchte, der dürfte vom Angebot des Unternehmens begeistert sein. Dieses bietet Interessenten nicht nur eine durchaus attraktive Auswahl an Waschbecken, Badewannen und anderer Sanitärobjekte in interessanten Designs an – die teilweise stark von den bisher genutzten Standardformen abweichen -, sondern ermöglicht es Kunden auch, ihre ganz individuellen Gestaltungswünsche mit einfließen zu lassen. Dass dies problemlos möglich ist, dafür sorgt unter anderem der eingesetzte 3D-Drucker. Im Übrigen richtet sich das Angebot nicht nur an Privatpersonen, sondern auch an Hotels und Unternehmen, die auf eine exquisite Einrichtung des Bades oder aber der Toiletten großen Wert legen.

Aktuell werden die Waschbecken und Badewannen nur aus Sand hergestellt. Dieser besitzt besondere thermische Eigenschaften, so wird unter anderem Wärme besser gespeichert. In Zukunft sei auch die Nutzung von Kohlenstoff und recyceltem Kunststoff für die Produktion der Sanitärobjekte angedacht.

Wissenswertes zum Produktionsprozess

Werden Sanitärobjekte nach Kundenwunsch hergestellt, so gilt es erst einmal, das ausgewählte und individualisierte Design dem Produktionsprozess zuzuführen. Der 3D-Industriedrucker trägt dann den mit einem speziellen Bindemittel versetzten Sand Schicht für Schicht auf das Druckbett auf. Das Material härtet schon während des Druckprozesses aus. Ist dieser abgeschlossen, wird die Form in einem Post-Prozess weiterverarbeitet. Dabei ist darauf zu achten, dass die Produkte den gesetzlichen Normen entsprechen. Im nächsten Schritt wird der Rohling professionell von losen Sandpartikeln gereinigt. Abschließend wird noch eine spezielle Beschichtung aufgetragen und das Sanitärobjekt so veredelt. Die Beschichtung sorgt dafür, dass das Produkt sowohl kratzfest, UV-beständig, reinigungsmittelresistent und schlagfest ist.

Kunden können nicht nur aus einer Vielzahl an Designs, Formen und Farben wählen, sondern das Produkt ihrer Wahl auch in der Größe an die eigenen Wünsche anpassen. Dazu arbeitet das Unternehmen mit einem Netzwerk an Designern zusammen, unter anderem mit dem bekannten britischen Produktdesigner Ross Lovegrove.

Die Sanitärobjekte werden mit diesen 3D-Druckern hergestellt.
Dieser 3D-Drucker wird von Sandhelden für die Herstellung der Sanitärobjekte genutzt (Bild © sandhelden.de).

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