Das chinesische Start-up TOP. E konzentriert sich auf die Herstellung von Batterien mit Hilfe von 3D-Druckern. Für ihre Batterie-Herstellungstechnologie verwenden sie eine eigene 3D-Druck-Technologie sowie einen eigenen 3D-Drucker. Das erklärt das Magazin „Nikkei Asia“ in einem Artikel. TOP.E wurde im Jahr 2021 gegründet. Neben Partnerschaften mit den Autoherstellern FAW und Aiways hat das Unternehmen auch Partnerschaften mit Dalian Institute of Chemical Physics der Chinesischen Akademie der Wissenschaften geschlossen.

3D-Elektroden von TOP.E

Material wird aufgetragen
Das Start-up TOP.E konzentriert sich auf den 3D-Druck von Festkörperbatterien (Bild © TOP.E).

Das Unternehmen erklärt, dass es 3D-Elektroden herstellen kann, die zwei- oder dreimal dicker als jene mit herkömmlicher Beschichtungstechnologie entstandene Elektroden sind. Die 3D-gedruckten Elektroden können Wärme effizienter abstrahlen als herkömmlich hergestellte Elektroden. Das Risiko von Selbstentzündung ist geringer und sie tragen dazu bei, dass der Energieverbrauch von Stromabnehmern, Separatoren und Hilfsmaterialien gesenkt wird. Laut TOP.E sind die Gesamtherstellungskosten um rund 30 % niedriger.

Unter den gleichen Bedingungen könnten Investitionsausgaben für Produktionslinien rund 40 % niedriger sein als beim vorherigen Verfahren. Die Energiedichte kann ebenso verbessert werden. An der Herstellung von den Elektroden sind fünf oder sechs Prozesse beteiligt. Dazu gehört das Beschichten, Pressen, Schneiden und Wickeln. Der energieintensive Gesamtprozess erfordert laut TOP.E die Ansiedlung von Elektrodenfabriken an großen Standorten.

3D-Druck von Festkörperbatterien

Bei herkömmlichen Elektrodenanlagen gibt es das Problem, dass große Investitionen und Sicherheits-, Kosten- und andere Schwierigkeiten zu lösen sind. TOP.E will diese mit der 3D-Druck-Technologie bewältigen. 3D-Drucker können zudem freier für präzise Zwecke wie ultrakleine Batterien, Spezialbatterien und kundenspezifische Batterien verwendet werden. TOP.E sieht den 3D-Druck auch als geeignete Technologie für Festkörperbatterien, die als Batterien der nächsten Generation gelten. Die 3D-Druck-Technologie von TOP.E nutzt mehrere Elektrodenmaterialien.

Das Unternehmen verwendet effiziente Mehrkopf-3D-Drucker, die mit verschiedensten auf dem Markt erhältlichen Elektrodenmaterialien kompatibel sind. Auch die Sakuu Corporation nutzt den 3D-Druck für ihre Festkörperbatterien. Im vergangenen Jahr eröffnete das Unternehmen eine neue Fertigungsanlage für 3D-Druck von Festkörperbatterien. Im November 2022 folgte ein MoU mit LiCAP Technologies zum 3D-Druck von Festkörperbatterien.

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