Das deutsche Unternehmen Evonik Venture Capital hat seine erste Direktinvestition in China getätigt. Ein Betrag in Millionenhöhe ging an das medizinische Start-up Meditool, welches sich auf den 3D-Druck von Implantaten aus PEEK-Material spezialisiert hat.

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Logo EvonikImplantate für die Wirbelsäulen- und Neurochirurgie stehen beim chinesischen Start-up Meditool im Fokus. Evonik Venture Capital gab nun in einer Pressemitteilung bekannt, mit ihrer ersten Direktinvestition in das chinesische Unternehmen sich den Zugang zu disruptiven Technologien sichern zu wollen.

Meditools Technologie sorgt für weniger Nachuntersuchungen, eine schnellere Genesung des Patienten und auch geringeres Risiko, den Patienten erneut operieren zu müssen. Meditools erhielt Investitionen im einstelligen Millionenbereich in Euro. Evonik Venture Capital war dabei der Hauptinvestor. Im Februar 2019 schloss Evonik die Vorplanung für die Fertigungsanlage zur Herstellung von Polyamid 12 ab und startet mit Umsetzung ihres 400 Millionen Euro-Projekts. 

Das Start-up Meditool

Schädelimplantat von Meditool
Implantate aus PEEK sind für die Orthopädie sehr geeignet. Der 3D-Druck ermöglicht kundenspezifische, passgenaue Implantate (Bild © Evonik).

Die Soft- und Hardwaresysteme von Meditool machen es möglich, Daten gängiger Magnetresonanztomographen (MRT) und Computertomographen (CT) direkt zu lesen und zu verarbeiten. Es wird das 3D-Modell eines Implantats generiert, das an einen 3D-Drucker gesendet wird. Dieser druckt es dann mit dem von Evonik gelieferten Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK).

3D-gedruckte PEEK-Implantate sind für den Einsatz in der Orthopädie geeigneter als Implantate aus Metall. Mit Hilfe des 3D-Drucks kann das Objekt individuell angepasst werden, indem die Platte zum Beispiel direkt auf die Schädelform des Patienten abgestimmt wird. Implantate aus diesem Material müssen in Form, Position und Größe seltener angepasst werden. Das biokompatible Material ist nicht schädlich für lebendes Gewebe. CT- und MRT-Untersuchungen sind nach der OP auch kein Problem.

Wachstumsmarkt China

Claas Klasen, Regional President Evonik Asia Pacific North, sieht in China einen bedeutenden Wachstumsmarkt für Evonik, da das Land auch ein wichtiger Innovationstreiber weltweit ist. Laut Klasen überspringt China derzeit nicht nur einzelne Schritte technologischer Entwicklungen, sondern kurbelt durch seine Größe und eine wachsende Mittelschicht auch die Nachfrage rasant an. Als zweitgrößter Markt für medizinische Implantate weltweit wird eine jährliche Wachstumsrate von 10 bis 15 Prozent erwartet. Das Hochleistungspolymer Polyetheretherketon wird unter dem Namen VESTAKEEP® von Evonik vermarktet.

Meditool und Evonik Gruppenbild
Die erste Direktinvestition von Evonik ging an Meditool (Bild © Evonik).

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