Startup "Trusst":

BH aus dem 3D-Drucker soll Rückenschmerzen vorbeugen

Weniger Rückenschmerzen für übergewichtige Frauen dank passgenauer BHs aus dem 3D-Drucker. Das verspricht das Startup-Unternehmen Trusst aus den USA. In die Büstenhalter wird eine 3D-gedruckte Plastikform eingenäht, mit deren Hilfe Last von den Schultern der Frauen genommen werden soll. Und das Produkt kommt gut an auf dem US-Markt.

BH aus dem 3D-Drucker
Bei Übergewicht weniger Rückenschmerzen danke der richtigen Passform des BHs? Genau das ermöglichen die individuellen Büstenhalter von Trusst aus dem 3D-Drucker (Bild (Auszug) © Trusst).

Die Industriedesignerin Laura West aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania plant individuelle Büstenhalter mit dem 3D-Drucker herzustellen. Der BH soll groß und stabil sein. Die Nachfrage nach großen BHs ist enorm, weil die durchschnittliche Körbchengröße seit dem Jahr 1995 von 75C auf 75F bei US-Amerikanerinnen gestiegen ist, so West.

Gründe für wachsende Brüste: Die Gründe für die immer größer werdenden Brüste sind neben Brustvergrößerungen vor allem die Ernährung. Knapp 66 Prozent der US-Amerikanerinnen haben Übergewicht. Hormone in den Lebensmitteln und die zu frühe Einnahme der Antibabypille spielen ebenso eine Rolle für die Entwicklung größerer Brüste in den letzten 20 Jahren.

Laura West befasst sich mit dem Thema, weil Frauen mit großen Brüsten meist an Verspannungen im Nacken, Rückenschmerzen oder Brust-Entzündungen leiden. Die Hauptschuld an diesen Leiden ist laut Laura West auch das falsche Tragen der BHs. West wollte für das Problem eine Lösung anbieten.

So gründete die Industriedesignerin das Startup-Unternehmen Trusst und konnte innerhalb weniger Tage einen Betrag von 80.000 US-Dollar über Kickstarter zur Realisierung eines individuellen Büstenhalters aus dem einsammeln. Der 3D-gedruckte BH ist in den Farben schwarz und hautfarben verfügbar. Mit der Möglichkeit mit Hilfe von ihrem 3D-Drucker immer wieder neue Konstruktionen zu fertigen, testete sie im Verlauf des Produktentwicklungsprozesses über 300 Konstruktionen aus. Am Ende entschied sich Laura West anstatt Draht unt die Körbchen einzunähen, für eine stabile, kundenindividuell anpassbare Plastikform. Und die stammt aus dem 3D-Drucker.

Die Plastikform hat eine Breite von rund zwei Zentimetern und verfügt über zusätzliche Kunststoffzacken. Das Stützgerüst trägt 80 Prozent des Brustgewichts, entlastet die Schultern und verlagert das Gewicht auf die Rumpfmuskulatur. Die Serienherstellung hat Trusst bereits begonnen. Im Frühjahr 2016 soll der BH aus dem 3D-Drucker für 100 bis 130 US-Dollar erhältlich sein. Wie immer informieren wir unsere Leser über unseren kostenlosen Newsletter bei Neuigkeiten zu diesem Projekt.

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