In Australien wurde Ende Februar 2017 ein Mann verhaftet, der zahlreiche Schusswaffen mit einem 3D-Drucker gefertigt hatte. Die Polizei fand die Waffen bei ihm zuhause, wozu auch eine Glock-Pistole zählte.
Vielerorts wird der 3D-Druck für private oder industrielle Zwecke eingesetzt, um beispielsweise Prototypen zu fertigen, Ersatzteile zu produzieren, unterschiedlichste Geometrien realisieren zu können etc. Aber auch kriminelle Banden und Einzeltäter setzen auf moderne Herstellungsmethoden und drucken sich ihre Hilfsmittel teilweise selbst. So haben wir immer mal wieder darüber berichtet, das Waffen, die mit einem 3D-Drucker hergestellt wurden und den Originalen täuschend echt waren, von der Polizei beschlagnahmt wurden. Hier erfahren Sie mehr über aktuelle Beispiele für 3D-gedruckte Waffen.
Es gibt aber noch viel mehr Möglichkeiten, den 3D-Druck für kriminelle Zwecke zu verwenden. So wurden beispielsweise schon Slotblenden und Tastaturen für Geldautomaten mit dem additiven Fertigungsverfahren hergestellt. Auch Kreditkarten haben Kriminelle bereits gedruckt, desgleichen Schlüssel für Handschellen. Macheten und andere Werkzeuge wurden ebenfalls schon mit 3D-Druckern hergestellt. Nicht nur bei Kriminellen sind 3D-gedruckte Masken sehr beliebt.
Sowohl im privaten Sektor als auch im Militär kommen immer mehr Drohnen zum Einsatz. Viele Privatpersonen nutzen sie gern für Luftbildaufnahmen. Aber auch Kriminelle nutzen Drohnen für ihre Zwecke. Einzelne Bauteile dieser Flugkörper können mittlerweile mit einem 3D-Drucker hergestellt werden.
Gleichzeitig widmen sich schon Forschungsarbeiten dem kriminellen Einsatz des 3D-Drucks, und zwar speziell der unerlaubten Verbreitung digitaler Konstruktionsdateien sowie der Herstellung illegaler Schusswaffen durch den Einsatz von 3D-Druckern.
Natürlich setzen die Polizei und die Forensik selbst ebenfalls immer stärker auf die 3D-Druck-Technologie. Denn mit Hilfe eines 3D-Scanners lassen sich beispielsweise Tatorte rekonstruieren, aber auch der Tathergang besser nachvollziehen. Der Scanner erfasst auch kleinste Unregelmäßigkeiten in der Oberflächenbeschaffenheit des gescannten Raumes oder Objektes. In einigen Fällen können mit Hilfe von 3D-gedruckten Körperteilen, deren Daten durch die Computertomographie und weitere bildgebende Verfahren ermittelt wurden, Verletzungsfolgen besser dargestellt und so eine Tat nachgewiesen oder ausgeschlossen werden.
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In Australien wurde Ende Februar 2017 ein Mann verhaftet, der zahlreiche Schusswaffen mit einem 3D-Drucker gefertigt hatte. Die Polizei fand die Waffen bei ihm zuhause, wozu auch eine Glock-Pistole zählte.
In Australien haben Polizisten illegale Labore und Werkstätten ausgehoben, in denen auch illegale Waffen mit einem 3D-Drucker gefertigt wurden. Aktuell ist noch unklar ob es sich um eine Terrornetzwerk oder eine Drogenbande handelt. Die Polizei beschlagnahmte die selbstgebauten Maschinenpistolen und andere illegale 3D-Waffen.
In Australien wurde mit Shane Middleton ein bekanntes Mitglied der „Mongols“ Biker-Gang verhaftet, weil bei ihm ein Waffen und Drogen gefunden wurden. Die Waffen sollen aus einem 3D-Drucker stammen, berichtet die australische Zeitung „The Age“ in ihrer Online-Ausgabe.
Bei einer Grenzkontrolle an der US-Grenze zu Mexiko wurde ein Mann festgenommen, der unter anderem ein halbautomatisches Gewehr aus dem 3D-Drucker mit sich führte. Neben dem Gewehr führte der Festgenommene noch weitere Schusswaffen mit sich.
Wie sieht die Kriminalistik der Zukunft aus? Was ist der „Gerichtssaal der Zukunft“? Die Kriminalistik wird dreidimensional! Drohnen die realistische 3D-Aufnahmen erzeugen, hochwertige 3D-Scans sowie der 3D-Druck werden die moderne Kriminialistik der Zukunft mitbestimmen.
Europol hat ein Netzwerk an Betrügern ausgehoben die mit Hilfe von 3D-Druckern Geldautomaten manipuliert haben sollen. In acht Laboren, unter anderen in Deutschland, Spanien und Italien, fanden die Ermittler über 1000 Geräte die zur Herstellung … „Europol sprengt Betrügerring die 3D-Drucker kriminell einsetzten“ weiterlesen
Die US-Serie CSI begeistert Kinder und Erwachsene in gleicher Weise für Hightech-Verfahren zur Lösung von Kriminalfällen. In North Carolina gibt es mit den Richmond County Schools nun zwei Schulen, die erstmals 3D-Scanner und 3D-Drucker im Unterricht einsetzen, um das Thema ihren jungen Studenten zu lehren. Im Fokus steht die Kriminologie mit 3D-Druck.
Das Bundeskriminalamt (BKA) äußerte sich kürzlich zu den neuen Gefahren und Formen des Terrors. Darunter zählt das BKA auch die 3D-Drucker, mit denen es nach BKA-Angaben möglich sein soll, schussfähige Waffen zu produzieren. Der Staatsschutz … „Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor kriminellen Einsatz der 3D-Drucker“ weiterlesen