Green Polymer Additives von Emery Oleochemicals hat ein neues Bindemittelsystem für den 3D-Druck von Sintermetallen und Keramiken entwickelt. Damit wird die Materialoption für den industriellen 3D-Druck zusätzlich erweitert. Im Fokus stehen die Nachhaltigkeit und verbesserte Materialeigenschaften bei der Nachbearbeitung.

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Die Geschäftsabteilung Green Polymer Additives von Emery Oleochemicals hat ein Bindemittelsystem für den 3D-Druck von Sintermetallen und Keramiken entwickelt, um die Materialoptionen für die additive Fertigungsindustrie zusätzlich zu erweitern. Die damit angefertigten, 3D-gedruckten Teile bieten verschiedene Vorteile in Bezug auf Nachhaltigkeit und weisen verbesserte Eigenschaften während der Nachbearbeitung auf. Das berichtet Emery auf seiner Website.

Filamente enthalten hohen Gehalt an Metall- oder Keramikpulver

Emery begann noch Anfang der neunziger Jahre mit der Entwicklung des ersten Bindemittelsystems des Unternehmens für den Metallspritzguss. Seitdem haben sich die Anwendungen vom Pulverspritzgießen und Pulverextrusion unter Verwendung von Filamenten aus sinterbarem Ausgangsmaterial bis zur neuesten Stufe der additiven Fertigung entwickelt. Die Filamente enthalten einen hohen Gehalt an Metall- oder Keramikpulver, der üblicherweise mehr als 80 Prozent des Pulvergewichts ausmacht.

Nach dem 3D-Druck-Prozess durchlaufen die gedruckten Teile auch mehrere Nachbearbeitungsschritte, die unter anderem eine Oberflächenbehandlung mit Lösungsmittel sowie eine Wärmebehandlung bei 400-600 °C umfassen, um das endgültige Vollmetall- oder Keramikteil herzustellen.

Verbesserte Eigenschaften während der Nachbearbeitung

3D-gedruckte Teile aus Keramik
Green Polymer Additives verspricht Nachhaltigkeit und bessere Materialeigenschaften für den 3D-Druck von Keramik (Bild © Emery Oleochemicals).

Die Bindemittel- und Rohstoffsysteme von Green Polymer Additives bieten verschiedene Vorteile in Bezug auf Nachhaltigkeit und Technologie. Die damit angefertigten Teile zeigen während der Nachbearbeitung verbesserte Eigenschaften auf, wie z. B. eine größere Teilestärke und ein geringeres Schrumpfen.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass dasselbe Bindemittelsystem, das zum Prototyping mittels 3D-Druck verwendet wird, auch für die Massenproduktion mittels Pulverspritzguss verwendet werden kann.

Für den 3D-Druck kann das Ausgangsmaterialfilament von einem Standardfilament-3D-Drucker nur mit einem modifizierten Druckkopf verarbeitet werden. Durch die Vielseitigkeit des Bindemittelsystems von Emery Oleochemicals ist eine Anpassung an eine Vielzahl von Sintermetall- oder Keramikpulvern möglich.

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