Das kanadische Bergbauunternehmen Rio Tinto hat Stahlpulver für den industriellen 3D-Druck entwickelt, das bei der additiven Fertigung bessere mechanische Eigenschaften bietet als traditionelle Fertigungsmethoden, beschreibt der Hersteller sein neues AM-Material. Zusammen mit der deutschen KSB SE & Co. KGaA stellt Rio Tinto mit dem neuen Material bereits unter anderem Bauteile für Gießanlagen her.

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Der britisch-australische Bergbaukonzern Rio Tinto hat in seinem metallurgischen Komplex Rio Tinto Eisen und Titan (RTFT) in Sorel-Tracy, Quebec, ein Stahlpulver entwickelt, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung von Rio Tinto erklärt. Dieses wurde bereits erfolgreich getestet und soll sich für 3D-Druck-Anwendungen eignen.

Details zum wasserzerstäubten 3D-Druck-Pulver

Das wasserzerstäubte Pulver bietet mechanische Eigenschaften, die herkömmlichen Metallherstellungstechniken überlegen sind. Das Pulver ebnet den Weg für Fortschritte bei der Verwendung der 3D-Druck-Technologie für Metallteile. Um Kundenanforderungen umzusetzen, arbeitet RTFT an weiteren Pulvern mit erweiterten 3D-Druck-Eigenschaften.

Stéphane Leblanc, Executive Director von Rio Tinto Fer et Titane, sagte:

„Dies ist eine neue Generation von Stahlpulvern für den 3D-Druck im metallurgischen RTFT-Komplex, in dem wir über 50 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Stahl- und Eisenpulvern haben. Unser neues Stahlpulver für die additive Fertigung, das mit dem größten Wasserzerstäuber in Nordamerika hergestellt wird, ist ein sehr wettbewerbsfähiger Rohstoff für den wachsenden 3D-Druck-Markt.“

Zusammen mit dem deutschen Unternehmen KSB SE & Co. KGaA, einem Hersteller von Pumpen und Ventilen, wird das Critical Minerals and Technology Center von Rio Tinto in Sorel-Tracy die Leistung des neuen Pulvers in 3D-Druck-Anwendungen testen. Bisher haben die Unternehmen erfolgreich Teile für Gießanlagen für flüssiges Eisen und andere Teile in industrieller Größe hergestellt.

Herstellung von Stahlpulver

Im Vorjahr hat die deutsche SMS-Group eine Pulverzerstäubungsanlage an den finnischen Edelstahlhersteller Outokumpu geliefert. Die Anlage unterstützt das Unternehmen bei der Herstellung von Edelstahlpulver für den industriellen Metall-3D-Druck. 2017 hat das Unternehmen Metalvalue 50 Mio. Euro in eine Stahlpulverfabrik in der Normandie investiert. Dort sollen bis zu 40.000 Tonnen Metallpulver jährlich entstehen.

Stahlpulver bietet viele Vorteile. Es ist korrosionsbeständig und als Rohstoff ökonomischer. Für die Herstellung von 1 kg Pulver wird nur 1,2 kg flüssiger Stahl benötigt. Bei der Verarbeitung von festem Stahl zu Pulver liegt das Verhältnis hingegen bei 3,4 : 1.

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