Zusatzgerät:

Filament-Zähler zum selber drucken

Wie viel Filament wird für den 3D-Druck von einem Objekt benötigt? Wie viel Rest bleibt mir noch? Diese Fragen beantwort der Filament-Zähler des Studenten Kyle Gagnon. Das Zählwerk kann selbst mit einem 3D-Drucker hergestellt werden.

Der Designer Kyle Gagnon hat einen Filament-Zähler für 3D-Drucker mit einem 3D-Drucker entwickelt. Die Baupläne veröffentlichte Gagnon auf Thingiverse als STL-Datei.Interessierte Anwender von 3D-Druckern können sich den Zähler so selbst zu Hause ausdrucken. Die Kosten für das erforderliche Material belaufen sich auf rund 100 US-Dollar. Der Hauptbestandteil des Zählers setzt sich aus einem Veeder Root Zählwerk mit fünf Ziffern zusammen.

Filament-Zähler
Das Gerät zählt den Verbrauch von FIlament am 3D-Drucker. Der „Filament-Zähler“ kann selbst mit einem 3D-Drucker hergestellt werden (Bild © Tingiverse/ Kyle Gagnon (UserUnrelated)).

Zur Zeit arbeitet der Ingenieur-Student für Maschinenbau an einer zweiten Version seines Filament-Zählwerks, der mit einer Digitalanzeige statt mechanischen Zählwerk ausgestattet sein sein soll. Das soll vor allem die Herstellungskosten niedriger halten und dürfte weitere Interessenten finden. Auf Thingiverse hat Gagnon eine kurze Anleitung veröffentlicht, wie der Filament-Zähler mit dem mechanischen Zählwerk von jedem selbst ausgedruckt werden kann und welche Materialien der Anwender dafür benötigt.

Der Aluminium-Griff wird mit einer einfachen Kabelbinder-Halterung gehalten. Zusätzlich werden ein paar Gummibänder, Klebstoff und einige Schrauben für die Fertigung benötigt, damit der Filament-Zähler zusammenhalten kann. Die vollständige Anleitung sowie die STL-Dateien für den Ausdruck der Zählers können hier angesehen und heruntergeladen werden.

Neben derart kreativen Ideen, wie die von Kyle Gagnon, werden 3D-Drucker vermehrt auch in der Wirtschaft von Unternehmen für die schnelle und kostengünstige Fertigung von Werkzeugen und Tools vor Ort eingesetzt. So setzt der Autohersteller Opel zum Beispiel auf den 3D-Druck zur Herstellung von Montagewerkzeugen direkt im Werk um Zeit und Kosten für die Beschaffung von neuem Werkzeug für die Fahrzeugproduktion einzusparen.


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