Das 3D-Druck-Unternehmen Nanoscribe hat mit IP-PDMS neues Material für die 3D-Mikrofabrikation von auf Elastomeren basierenden Anwendungen, Mikrosystemen und Strukturen auf den Markt gebracht. Das Material eignet sich für 3D-gedruckte dehnbare Gitternetzrohre mit flexiblen und elastischen Eigenschaften, die ähnlich wie Stents in verengte Blutgefäße eingesetzt werden. Es ist weich, elastisch, biokompatibel und flexibel.

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Das 3D-Druck-Unternehmen Nanoscribe hat in einer Pressemitteilung mit dem IP-PDMS sein neues Material für die 3D-Mikrofabrikation von auf Elastomeren basierenden Anwendungen, Mikrosystemen und Strukturen vorgestellt. Das biokompatible Material ist elastisch, weich und flexibel. Es soll sich dem Unternehmen zufolge für 3D-gedruckte Anwendungen in Bereichen wie Life Science, Mikrofluidik und mikroelektromechanische Systeme (MEMS) eignen und eine Verbesserung für hochpräzisen 3D-Druck von Stützstrukturen für Zellkulturen im Tissue Engineering darstellen. Der Fotolack ist nach ISO-Standard geprüft und als nicht zytotoxisch eingestuft.

Details zum IP-PDMS

Das IP-PDMS ist mit einem Youngschen Modul von 15.3 MPa um etwa drei Größenordnungen elastischer als andere 2PP-Druckmaterialien von Nanoscribes IP-Fotolack-Portfolio. Zu den Fotolacken gehören Materialien wie das im Januar 2021 vorgestellte IP-n162. Dr. René Hensel vom Leibniz-Institut für Neue Materialien in Saarbrücken, bezeichnet das Material als bemerkenswert elastisch, da es um bis zu 240 Prozent reversibel gedehnt werden kann.

Der niedrige Brechungsindex, die chemische Trägheit und die Gasdurchlässigkeit des neuen Fotolacks sind Eigenschaften, für die auch kommerzielle PDMS bekannt sind. Zusammen mit der 3D-Mikrofabrikationstechnologie und den Lösungen von Nanoscribe entsteht ein weitreichendes Potenzial für neuartige Anwendungen.

Einsatzbereiche

Zu den möglichen Anwendungen gehören elastische Freiform-Zellgerüste, Tissue-Engineering-Anwendungen, 3D-strukturierte Oberflächen und mikrofluidische Geräte.

PhD Ada-Ioana Bunea, Juniorprofessorin am Nanolab der Danmarks Tekniske Universitet (DTU) in Kopenhagen über ihre Arbeit mit dem IP-PDMS:

„Bei unseren ersten Tests kristallisierte sich IP-PDMS als vielversprechendes Material für den hochpräzisen 3D-Druck von Polymer-Strukturen heraus. Ich persönlich bin gespannt darauf, das Potenzial des neuen Fotolacks im Zusammenhang mit mikrorobotischen Komponenten und biomimetischen Gerüsten auszuschöpfen.“

Dr. René Hensel betont:

„Das 3D-Druckmaterial IP-PDMS ist hochinteressant für mikrostrukturierte funktionale Oberflächen. Wir können zeitaufwändige Formgebungsschritte überspringen, um unsere Designs direkt in Elastomere zu übertragen, sodass auch neue Designs machbar werden.“

Der Hersteller verspricht mit dem Material Fortschritte beim hochpräzisen 3D-Druck elastischer Freiform-Zellgerüste oder von 3D-Designs, die wie im Tissue Engineering üblich natürliche Eigenschaften von weichem Gewebe nachahmen.

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