Das Unternehmen Mosaic hat ein neues Zusatzgerät für den 3D-Druck entwickelt. Ziel ist es, das Potenzial des 3D-Drucks weiter auszuschöpfen ohne dabei neue Drucker in Unternehmen oder Haushalten zu installieren. Das Zusatzgerät “The Palette“ ist der Freund des 3D-Druckers und ermöglicht mehrfarbige 3D-Objekte.

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The Palette
The Palette, entwickelt vom Unternehmen Mosaic, ermöglicht den mehrfarbigen 3D-Druck für verschiedene Geräte (Bild © YouTube / Mosaic Manufacturing).

Die Entwicklungen der letzten Monate zeigen, dass 3D-Drucker immer weiter optimiert werden. So werden mittlerweile günstigere Desktop 3D-Drucker angeboten, der Zugang zu 3D-Druckern wird erleichtert und zudem sind die Geräte einfacher zu benutzen, weil Barrieren abgebaut wurden. Für diese Entwicklungsschritte wurden allerdings in den meisten Fällen stets neue 3D-Drucker entwickelt und auf den Markt gebracht. Wenige Weiterentwicklungen optimierten den 3D-Druck im Allgemeinen.

Dieser Problematik hat sich nun ein Team des Unternehmens Mosaic aus Montreal (Kanada) angenommen. Mit dem neuen Projekt, das bereits als Kickstarter eine hohe Beachtung findet und das Finanzierungsziel schon weit übertroffen hat, wird vielen Besitzern von 3D-Druckern die Chance gegeben den 3D-Druck auf ein neues Level zu bringen ohne dabei den Drucker austauschen zu müssen. Denn mit dem Produkt „The Palette“ bietet Mosaic ein Gerät an, das mit diversen FDM 3D-Druckern kompatibel ist und den Druck mehrfarbiger 3D-Objekte ermöglicht.

„The Palette“ hat vier Filament-Spuren die beliebig miteinander kombiniert werden können. Auf diese Art und Weise lassen sich unterschiedliche Farben und sogar verschiedene Filamente in einem Druck kombinieren. Bevor das Filament in den 3D-Drucker gelangt, wählt „The Palette“ das gewünschte Filament aus, schneidet nach der benötigten Menge ab, wählt das nächste Filament aus und so weiter. Dadurch kommt im 3D-Drucker eine durchgängige Materialspur an, die allerdings aus unterschiedlichen Filamenten besteht.

Jeder Schritt ist dabei vollständig automatisiert. Allerdings ist vor Inbetriebnahme eine Software zu installieren und ein Setup durchzuführen. Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um eine wesentliche Optimierung des 3D-Drucks, allein weil die Wahrnehmung mehrfarbiger 3D-Objekte vollkommen anders ist, als bei einfarbigen 3D-Objekten. Nur mit einer Farbe limitiert zu sein, könnte also bald der Vergangenheit angehören. Die Entwicklung des 3D-Drucks schreitet weiter voran.

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