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Projekt Aquero: Lebensretter aus dem 3D-Druck

Trotz des technologischen Fortschritts gibt es auf der Erde Regionen in denen es an Trinkwasser mangelt. Damit sind nicht nur Wüstenlandschaften gemeint, sondern auch Regionen in denen die Trinkwasserquellen verschmutzt oder verunreinigt sind. Das Projekt Aquero nimmt sich diesem Problem an und versucht mit einem Gerät, das hauptsächlich mit dem 3D-Druckverfahren hergestellt wird, Wasser aus dem Nichts zu produzieren.

Prototyp MKI - Projekt Aquero

Wasser erzeugen durch 3D-Druck. (Bild © projectaquero.com)

Wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Trinkwasser ist und bleibt voraussichtlich ein knappes Gut. Stellt euch vor, dass trotz aller Möglichkeiten und Technologien in vielen Ländern auf der Welt kein sauberes Trinkwasser für die Menschen zur Verfügung steht. Leider ist das die Realität. Umso bemerkenswerter ist das Projekt Aquero. Das Team hinter dem Projekt möchte den technologischen Fortschritt nutzen um sich den wichtigen Dingen des Lebens zu widmen.

Mittels eines aus dem 3D-Drucker hergestellten Geräts, soll es in Zukunft möglich sein Menschenleben zu retten. Auch wenn das Projekt noch in der Entwicklungsphase steckt, ist anhand des Prototyps schon das enorme Potenzial hinter dieser Idee zu erahnen. Der Prototyp mit dem Namen MK1 ist momentan in der Lage ca. 50 ml Wasser pro Stunde herzustellen. Auch wenn wir hier von einer geringen Menge Wasser reden, so kann es in Notfällen lebensrettend sein. Neben den zu Anfang beschriebenen Regionen können auch Menschen in Extremsituation von dieser Idee profitieren. Dörfer in denen die Wasserversorgung zusammen bricht, Abenteurer die sich in freier Wildbahn befinden oder Schiffbrüchige, die auf einem Rettungsboot ausharren. Allen wäre mit dem Projekt Aquero geholfen.

Der Prozess den sich das Projekt Aquero dabei zu Nutze macht, ist relativ einfach zu erklären. In dem Gerät aus dem 3D-Drucker befindet sich am oberen Ende ein leistungsstarker Ventilator, der von der Größe einem Ventilator aus einem Computer ähnelt. Dieser Ventilator bläst warme Luft auf einen Plastikkühlkörper. Durch den schnellen Temperaturabfall wird Luftfeuchtigkeit erzeugt, die auf speziell designten Flächen kondensiert. Die daraus resultierenden Wassertropfen fallen anschließend in einen Auffangbehälter oder eine Flasche.

Prototyp MK I

Aufbau des Prototyps MK I. (Bild © projectaquero.com)

Da der Großteil der Apparatur mit dem 3D-Drucker hergestellt werden kann, ist davon auszugehen, dass in naher Zukunft die Produktionskosten für diesen kleinen Lebensretter relativ gering ausfallen dürften. Wie bereits erwähnt, befindet sich das Projekt noch in der Entwicklungsphase. Momentan muss das Gerät noch mit externer Energie versorgt werden. Überlegungen gehen aber dahin, die benötigte Energie aus Solarzellen zu generieren. Darüber hinaus sollen Filter eingebaut werden, die das Wasser sauber halten und von Verschmutzungen befreien.

Das Projekt kann durch Spenden unterstützt werden. Schon bald soll das Projekt zudem über Crowdfunding zusätzlich finanziert werden. Ich hoffe, viele Menschen haben ein Interesse daran dieses Projekt zu unterstützen. Was denkt ihr über Aquero? Teilt uns eure Meinung auf Facebook, Twitter oder per Mail mit. Wir freuen uns über euer Feedback.

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