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Der 3D-Druck gewinnt in der Bauindustrie verstärkt an Bedeutung und mit den Polybricks wurden nun erstmals 3D-gedruckte Bausteine für den Hausbau entwickelt. Die Entwicklung erfolgte in Kooperation mit dem renomierten Architekturbüro Jenny Sabin Studio und Wissenschaftlern der Cornell University (US), berichtet Mary Ann Liebert, Magazin für Publikationen im Bereich Wissenschaft, Technik und Medizin, in einem kürzlich veröffentlichten Fachartikel.

Vorteile der PolyBricks

Polybrick Foto
Hausbau der Zukunft: Bausteine aus dem 3D-Drucker(Bild © liebertpub.com).

Als Druckmaterial für die PolyBricks wird eine spezielle Tonmischung verwendet, wodurch die gedruckten Bausteine vergleichbar mit aus dem heutigen Hausbau eingesetzten Backsteinen sind. Die Bausteine greifen ineinander und benötigen keinen Mörtel. Zum Großteil sind die PolyBricks innen hohl, was zu einem geringeren Gewicht führt.

Genauso wie bei Lego wird bei PolyBricls mit einem Noppen-System gearbeitet während die 3D-Bausteine durch keilförmige Taubenschwanznutzen zusammengefügt werden. Es lassen sich komplexe Strukturen zusammenbauen und auf Grund der additiven Fertigung entsteht kein Materialabfall. Da einzelne hohle Komponenten verwendet werden fällt das Gewicht und die Größe erheblich geringer aus als bei Hauswänden, die mit klassischen massiven Betonsteinen errichtet wurden.

Nach Angaben der Forscher können durch Verwendung ihres Komponenten-Systems und mittels Einsatz eines kleineren 3D-Drucker größere Objekte gefertigt werden. Bislang hat das Forscherteam mit den PolyBricks kein Gebäude errichtet aber das entwickelte Stecksystem hat Zukunft, sind sich Forscher der Wissenschaft und Experten im Baugewerbe einig.

Bekannte 3D-Druckprojekt im Hausbau

In Amsterdam entsteht seit April 2014 ein Haus in Form eines Turms aus dem 3D-Drucker. Der Turm besteht aus schichtweise gedruckten schwarzen Knoten. Das Haus wird über 13 Zimmer verfügen und ähnelt einem traditionellen holländischen Giebelgrachtenhaus. Als Drucker kommt eine größere Variante des KamerMaker bzw. RoomBuilder zum Einsatz. In drei Jahren soll das Haus fertig sein. Laut Hedwig Heinsman von Dus Architects kann das Bauwerk wieder eingeschmolzen und das Baumaterial wiederverwendet werden.

Auch in China machte der 3D-Druck im Hausbau Presse. So errichten Architekten und Ingenieure eine ganze Wohnsiedlung mit einem 3D-Drucker in nur einem Tag!

Polybricks zusammengesteckt
Polybricks zusammengesteckt in einer für Architekten interessanten Form (Bild © liebertpub.com).

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