Projekt #Laugh:

NASA will das Lachen aus einem 3D-Drucker ins All entsenden

Der Künstler Eyal Gever plant zusammen mit der NASA unter dem Projektnamen #Laugh das 3D-gedruckte Abbild des menschlichen Lachens ins Weltall zu schicken. Teilnehmen kann jeder. Das Lachen mit den meisten Stimmen wird als digitales 3D-Modell zur ISS geschickt, vor Ort ausgedruckt und anschließend ins Weltall geschickt.

Lachen aus dem 3D-Drucker
Ein lachender Stern: So stellt sich Eyal Gever ein Lachen aus dem 3D-Drucker im Weltall vor (Bild © Eyal Gever),

Die US-Weltraumbehörde NASA und der israelische Künstler Eyal Gever planen, ein menschliches Lachen in den Weltraum zu entsenden. Jeder kann mitmachen und muss dafür nur sein Lachen mit einer iOS-App aufnehmen und in 3D umwandeln lassen. Das schönste Lachen soll dann auf der Raumstation ISS mit einem 3D-Drucker ausgedruckt und weiter ins All geschickt werden, zeigt ein Video.

Zu Anfang des neuen Jahres wird die Crew der ISS diese spezielle Aufgabe erfüllen und versuchen das 3D-Modell eines menschlichen Lachens, Kicherns oder Lachanfalls mit ihrem 3D-Drucker herzustellen. Der Einsendeschluss für alle Interessierten ist der 31. Dezember 2016.

Zur Teilnahme an dem Projekt #Laugh muss die gleichnamige iOS-App heruntergeladen und auf dem Apple iPhone oder iPad installiert werden. Im Anschluss nimmt der Anwender sein Lachen auf und das Programm wandelt dies in ein digitales 3D-Modell um. Basierend auf der Stärke des Lachens kann das Modell die unterschiedlichsten Formen annehmen, mit Zackern und Kratern, als Ring, Stern oder kugelige Wolke. Das Ergebnis wird anschließend in der Cloud geteilt. Das Lachen mit der größten Anzahl an Shares und Retweets ist der Gewinner und wird auf der ISS ausgedruckt und ins Weltall geschickt.

Die Idee zu dem Projekt entstand im Jahr 2014, als das Unternehmen „Made in Space“ sich mit dem Künstler Eyal Grever in Verbindung setzte. Der Künstler ist dafür bekannt, sich als Schnittstelle zwischen Kunst und Technik zu bewegen und arbeitet schon seit Jahren an Projekten, die als Fusion zwischen Kunst und Technik zu verstehen sind. Seine Skulpturen und Installationen fertigt er meist mit der Unterstützung der 3D-Drucker an. Eyal Grever ist selbst Programmierer und konnte eine eigene 3D-Animationssoftware entwickeln.

Bekannt geworden ist er durch seine Katastrophen-Szenarios, weil er sich für alle Naturkatastrophen interessiert bei denen starke verformende Kräfte freigesetzt werden. In seinen Skulpturen zeigt er zum Beispiel den Moment eines Zusammenstoßes zwischen Hurrikan und einem Haus und zeigt mit seinen Kunstobjekten auf, welche Kräfte bei solchen Naturkatastrophen wirken.

Beim Projekt #Laugh aber geht es Gever um das Positive, die Harmonie, den Menschen. Das ins Weltall geschickte Lachen soll die gesamte Menschheit repräsentieren und er hofft, dass es vielleicht irgendwann in die Hände uns heute noch unbekannter Wesen gelangen könnte und die in der Skulptur die mathematische Ableitung einer perfekten Darstellung des menschlichen Lachens (und Seins?) erkennen.


Anzeige

3D-Drucker-Newsletter – kostenlos anmelden:

Teile den Link zu dieser Seite:

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.