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Weltraumforschung: RedWorks präsentiert Baupläne für 3D-Druckhäuser auf dem Mars

Das amerikanische Unternehmen RedWorks arbeitet derzeit an einem Projekt, mit dem man der Mensch die nächsten „Grenzen“ überschreiten soll. Der Bau von Häusern durch 3D-Drucktechnologie auf dem Mars ist dabei das oberste Ziel.

RedWorks-LogoWie schon oft berichtet, geht Weltraumforschung wunderbar mit 3D-Drucktechnologie einher – so zumindest die Theorie. Einige kluge Köpfe, die von 3D-Druckern, deren Einsatzmöglichkeiten und Star Trek fasziniert sind, können heutzutage ihr Wissen und ihre Kreativität gezielt einsetzen. So dachten sich das die Mitarbeiter des folgenden Unternehmens wohl auch, als sie sich die Frage stellten, wo man 3D-Drucktechnik noch so einsetzen könnte.

Mars 3D-Häuser

Die ersten Modelle zu den 3D-Häusern auf dem Mars gibt es bereits (Bild: © 3dprint.com)

Der Wunsch die Weiten des Universums zu erforschen sind im Bewusstsein des Menschen verankert, die Landung auf dem Mond und etliche weitere Missionen sowie Forschungserrungenschaften beweisen dies. Jetzt plant der Mensch den Mars zu bereisen. Eine unmöglich Mission, die, sollte sie gelingen, so einiges von uns abverlangen würde. Eine der spannendsten Fragen bleibt dabei, was der Mensch machen kann, sollte er es schaffen auf dem roten Planeten tatsächlich auch zu landen?

Das in Kalifornien sitzende Unternehmen RedWorks hat die Antwort: Man bedient sich der 3D-Drucktechnologie und dem, was der Mars zu bieten hat, nämlich Sand und Dreck, und baut sich seine eigenen Häuser dort. Was als absurde Idee zunächst klingt, ist tatsächlich ein Forschungsprojekt des Unternehmens, das schon Gestalt angenommen hat. Nachdem das Team bei RedWorks ihre Vision zu Papier gebracht hat und alle Beteiligten überzeugt waren, begann man die ersten Entwürfe der Mars-Häuser anzufertigen.

Marshäuser

Ebenso erste Baupläne hat RedWorks entwickeln können, die ihre Visionen abbilden (Grafik: © 3dprint.com)

Mittlerweile lassen sich schon einige Projekte finden, die 3D-Drucktechnik mit dem Häuserbau-Sektor kombinieren, denkt man dabei nur an finnische und spanische Unternehmen, die mit selbstentwickelten 3D-Druckern in der Lage sind Wände und ganze Lehmhäuser zu bauen. Das Drucken von Räumlichkeiten auf dem Mars ist da schon etwas visionärer, doch das RedWorks-Forscherteam ist sich einig, dass „existierende geologische Konstruktionen“, wie Lava-Röhre, Fossae, Kraterränder oder offene Gruben, durchaus irgendwann genutzt werden könnten um besagte Häuser wirklich werden zu lassen.

Dieses „Material“ kombiniert mit einem spezifischen RedWorks Algorithmus und die ersten Entwürfe zeigen, dass eines Tages Astronauten auf der nächsten Mars-Reise besser nicht den 3D-Drucker vergessen sollten. Die Technologie sei ja schließlich da, bleibt nur noch abzuwarten, was der Mensch daraus macht.

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