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Südkoreas Regierung fördert seine 3D-Druck-Industrie mit 37 Millionen US-Dollar

Die Regierung Südkoreas hat ein Summe von 37 Millionen US-Dollar für die südkoreanische Wirtschaft in puncto 3D-Druck zur Verfügung gestellt. Neben Forschung und Entwicklung für Militär und den medizinischen Sektor sollen auch auf 3D-Druck spezialisierte Startups mit Hilfe von Steuerbefreiungen von den Geldern profitieren.

Die Weiterentwicklung der 3D-Drucktechnologie liegt dieses Jahr im Fokus der südkoreanischen Regierung. Es werden 41,2 Milliarden Won, was umgerechnet 37 Millionen US-Dollar entspricht, der additiven Fertigungsindustrie zur Verfügung gestellt. Die bereitgestellten finanziellen Mittel stammen aus Südkoreas Ministerium für Wissenschaft, IKT und Zukunftsplanung (MSIP).

Das MSIP hat das große Wachstumspotential der 3D-Drucktechnologie und die Bedeutung für die nationale Entwicklung erkannt. Darum wurde das Budget von 37 Millionen US-Dollar für 3D-Druckereien bereitgestellt, um damit der stark wachsenden nationalen und internationalen Nachfrage nach 3D-Druck gerecht zu werden. Das Land möchte mit den Fördermitteln primär die nationale Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Das Ziel ist die Unterstützung des Militärs und der Industrie durch Lieferung 3D-gedruckter Komponenten. Des Weiteren sollen mittelfristig für den medizinischen Sektor künstliche Knochen und Reha-Gerät mit dem 3D-Drucker hergestellt werden. Im medizinischen Bereich hat Südkorea große Fortschritte gemacht und den 3D-Druck bereits schon seit längerer Zeit integriert. Das möchte die Regierung durch schnellere Genehmigungsverfahren jetzt weiter unterstützen, so dass die innovativen Geräte und Entwicklungen der Bevölkerung schneller zur Verfügung stehen.

Kang Seong-joo, ein Beamter des IKT-Ministeriums sagte: „Es ist wichtig, dass die Ministerien zusammenarbeiten, um sich aktiv mit dem sich schnell verändernden globalen Trend auseinanderzusetzen.“ Er ist der Meinung, dass die 3D-Druckindustrie die Kerntechnologie ist, die Innovationen im Fertigungsbereich hervorbringt. Deswegen konnte sich der Bereich 3D-Druck auch gegen die anderen aufstrebenden Technologien der Liste, die das Ministerium vor einer Weile vorstellte, durchsetzen.

Dazu gehören zum Beispiel Robotik, künstliche Intelligenz, flexible Displays und noch ein paar andere Zukunftstechnologien. Diese Innovationen dienen der Förderung der Volkswirtschaft, aber auch der „vierten industriellen Revolution“, die international in Fertigungsunternehmen Einzug findet.

3D-Druck in Südkorea
3D-Druck in Südkorea (Bild © YonhapNews).

Auf globaler Ebene wird der 3D-Druckmarkt voraussichtlich 30,2 Billionen Won (27 Milliarden US-Dollar) bis zum Jahr 2022 gewinnen, bei einer jährlichen Wachstumsrate von 28,5 % zwischen 2016 und 2022, erwartet die südkoreanische Regierung. Südkorea plant auch seine eigene 3D-Druckindustrie durch bestimmte Steuerbefreiungen für Unternehmen und Startups zu unterstützen.

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