Die U.S. Air Force setzt immer häufiger auf die Möglichkeiten der 3D-Drucker. Ein neu entwickeltes, 3D-gedrucktes Tool für die Lecksuche bei Tanks, kann der U.S. Air Force dabei helfen, mehrere Millionen an US-Dollar einzusparen. Die Suche nach Lecks wird mit dem Tool um 75% gekürzt.

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US Air Force LogoEin Unteroffizier der U.S. Air Force hat ein Tool entwickelt, das es ermöglicht, effizienter nach Kraftstofflecks zu suchen. Das Tool, das laut einer Pressemitteilung lediglich 15 USD (rund 13 EUR) kostet, würde der U.S. Air Force mindestens 1,5 Millionen USD (rund 1,3 Mio. EUR) im Jahr sparen.

3D-Druck bei der U.S. Air Force von immer höherer Bedeutung

Tool aus dem 3D-Drucker
Das 15 USD teure Tool kann der U.S. Air Force Millionen an Dollar sparen (Bild © Airman 1st Class Joseph Barron).

Die U.S. Air Force greift immer öfter auf die Möglichkeiten der 3D-Drucker zurück, um schneller reparieren und reagieren zu können. Dadurch lassen sich Beträge in Millionenhöhe für das Militär einsparen. Mit dem neuen Tool werden sich Ausgaben an weiteren Orten reduzieren. Wartungsarbeiter müssen nicht mehr in Treibstofftanks kriechen und stundenlang nach Lecks suchen. Durch das Tool reduziert sich die Anzahl der Stunden um bis zu 75%, bis mögliche Kraftstofflecks erkannt werden.

Die Stratotanker-Flotte KC-135 wird vom Wartungspersonal der U.S. Air Force genau überwacht. Die Flugzeuge aus dem Jahr 1950 sind älter als die B-52-Bomber. Der KC-135 transportiert bis zu 100.000 Kilo Düsentreibstoff und versorgt damit Bomber und Jäger. Bisher dauerte es 8 bis 12 Stunden, um den Tank auf Lecks zu überprüfen.

So funktioniert die Lecksuche mit dem 3D-gedruckten Tool

U.S. Air Force Staff Sgt. Patrick Leach vom 100. Wartungsgeschwader will mit dem 3D-gedruckten Tool die Zeit der Lecksuche deutlich reduzieren. Die 3D-gedruckte Tasse kann unter Druck gesetzt werden, wenn sie gegen die Oberfläche des Flugzeugs gedrückt wird. Die Luft kann durch alle offenen Kanäle an die Oberfläche strömen und im Tankinneren austreten. Innen aufgetragenes Seifenwasser zeigt den Mitarbeitern, wo das Leck durchkommt.

Allein an Leachs Standort in Großbritannien muss die U.S. Air Force 1,5 Millionen USD weniger im Jahr für Personalkosten aufwenden. Das modifizierbare Werkzeug kann außerdem an andere Flugzeuge angepasst werden.

Mitarbeiter mit Tool
Air Force Staff Sgt. Patrick Leach vom 100. Wartungsgeschwader will mit dem 3D-gedruckten Tool die Zeit der Lecksuche deutlich reduzieren (Bild © Airman 1st Class Joseph Barron).

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