Alle Partner aus Forschung und Wirtschaft erhalten Zugriff auf die Expertise der Wissenschaftler des IPF und hochmoderne Gerätetechnik für den 3D-Druck. Das IPF bietet die Möglichkeit die unterschiedlichen 3D-Druckverfahren FDM, Inkjet und Stereolithographie für die Fertigung von 3D-gedruckten Polymerstrukturen mit Druckgrößen ab 10,4 Mikrometern zu testen, heißt es in einer Mitteilung des IPFDD beim idw – Informationsdiens Wissenschaft.

Bei den verwendeten Kunststoffen ist eine kundenspezifische Entwicklung von Materialbibliotheken und neuer Resins möglich. Ein Spezialgebiet ist die Anpassung der 3D-Inkjet-Technologie auf biomedizinische Anwendungen, die als Hydrogel Scaffolds bezeichnet werden und zum Bioprinting zählen.

Verarbeitung von Polymere-Funktionswerkstoffe
Verarbeitung von Polymere-Funktionswerkstoffen im Leibnitz ´-Apllikationslabor des IPF (Bild © IPF).

Realisierbar sind verschiedenste Formen von Serviceleistungen und Zusammenarbeit, wie zum Beispiel die Beratung und Weiterbildung. Bei speziellen geometrischen bzw. materialseitigen Fragestellungen, die Arbeit mit 3D-CAD-Programmen, simulationsbasierte Optimierung, Fertigung und Durchführung von anspruchsvollen 3D-Druck-Projekten wird Unterstützung geboten.

Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen haben die Möglichkeit für ihre Forschung-und-Entwicklungs- (F&E)-Verbundprojekte öffentliche Fördergelder zu beantragen und hierfür unterstützt sie das neue Dresdner Applikationslabor. Der Hersteller Lithoz GmbH mit Sitz in Wien zählt zu den ersten wichtigen Kooperationspartner des Applikationslabors. Bundesweit werden an Instituten der Leibniz-Gemeinschaft derzeit zwölf Applikationslabore betrieben.

Neben dem neuen Leibnitz-Applikationslabor werden in Dresden weitere Forschungen zum 3D-Druck betrieben. So gelang es zum Beispiel im April diesen Jahres Forschern aus Dresden und Chemnitz auch mit Hilfe von 3D-Druck die Bekämpfung von gynakologischen Krebsarten voranzutreiben. Einem anderen Forschungsumfeld widmeten sich einen Monat vorher Wissenschaftler der Universität Dresden. Sie präsentierten ihre aktuellen Forschungsergebnisse zum 3D-Druck mit Beton, die hier nachgelesen werden können. Das Leibnitz-Applikationslabor ist neben dem Zentrum für Additive Fertigung Dresden (AMCD), welches im Februar dieses Jahres eröffnete, ein weiterer Forschungsstandort der Stadt. Zur weiteren Entwicklung des 3D-Drucks in Deutschland auch in Zukunft mehr im Newsletter von 3D-grenzenlos.

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