3D-Druck:

Zentrum für Additive Fertigung Dresden (AMCD) feierlich eingeweiht

In Dresden wurde das das „Zentrum für Additive Fertigung Dresden“ feierlich eröffnet. Mehr als 250 Experten folgten der Einladung durch das Fraunhofer IWS Dresden und diskutierten über die Entwicklung des 3D-Druck im Rahmen industrieller Anwendungen und additive Fertigungstechnologien der Zukunft.

Fraunhofer IWS Dresden (Bild © Fraunhofer IWS Dresden)

Das „Zentrum für Additive Fertigung Dresden“ (AMCD) wurde feierlich eingeweiht. Das AMCD wird vom Fraunhofer IWS Dresden und der Technischen Universität Dresden gemeinsam betrieben. Die Einweihungszeremonie fand am Vorabend des 2. Internationalen Symposiums für Additive Fertigung (ISAM 2017) statt, welches am 8./.9 Februar im Dresdner Kongresszentrum zahlreiche Gäste aus aller Herren Länder empfangen wird. Mehr als 250 Fachleute für 3D-Druck diskutierten auf Einladung des Fraunhofer IWS Dresden in Fachvorträgen die aktuellsten Entwicklungen in dem Bereich.

Jeder Teilnehmer wird durch das World Cafe, eine Art „Speed Dating“ für Wissenschaftler, aktiv in die Diskussion einbezogen. Die eigenen Erfahrungen aus Forschung und Anwendung können sie in kleinen Gruppen mit welchselnder Personenzusammensetzung diskutieren, gab das Fraunhofer IWS bekannt.

Thermoelektronischer Generator aus 3D-Drucker
Das IWS Dresden präsentiert als einen ersten Demonstrator diesen mit einem 3D-Drucker gedruckten thermoelektrischen Generator (Bild © Foto Fraunhofer IWS Dresden).

Von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen werden Verfahren und Werkstoffe zur additiven Fertigung erforscht. Der 3D-Druck eröffnet völlig neue Horizonte bezüglich der Gestaltung von Bauteilen und der Kombination von Funktionen, sind sich die Experten einig. Zum Beispiel lassen sich schon während der additiven Fertigung eines Bauteils elektrische Leiterbahnen und Sensoren integrieren, die über den Belastungszustand eines Objekts während des Betriebs informieren.

Das Forschungslabor hat der 3D-Druck längst verlassen, so werden bereits Zahnimplantate, Flugzeugteile und Autos mit Hilfe von Additive Manufacturing hergestellt. Das Großforschungsprojekt „Agent-3D“ mit mehr als 100 Partnern aus Industrie und Forschung arbeitet zusammen an der Lösung von Herausforderungen, die in Verbindung mit der additiven Fertigung in der Industrie stehen. Das Verbundvorhaben wird vom BMBF mit 45 Millionen Euro Fördergeldern unterstützt. Weitere 30 Millionen Euro steuern die beteiligten Industrieunternehmen bei. Der 3D-Druck wird also längt von Unternehmen ernst genommen.

Entwicklung neuer Fertigungstechnologien als Forschungsschwerpunkt

Laut Prof. Eckhard Beyer, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IWS und Professor für Laser- und Oberflächentechnik an der TU Dresden, werden künftige Fertigungstechnologien am Zentrum für Additive Fertigung Dresden entwickelt. Das Hauptziel seien industrietaugliche Lösungen, mit denen die Partner aus der Wirtschaft ihre Innovationskraft stärken können. Im europäischen Vergleich gehört das AMCD zu den größten Zentren seiner Art. Die wichtigsten industriellen Herstellungsverfahren für Metalle, Kunststoffe und Keramiken stehen in dem Innovationszentrum zur Verfügung. Über sämtliche Neuerungen und Innovationen aus dem AMCD oder anderen Forschungseinrichtungen berichten wir wie gewohnt auf 3D-grenzenlos und in unserem kostenlosen Newsletter zum 3D-Druck.

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