
Designfreiheit mit 3D-Druck
Die Abgasblenden, die sich im Bugatti Chiron befinden, wurden mit Hilfe der additiven Fertigung aus Titan gefertigt. Sie sind Teil des modifizierten längeren Heckbereichs und sollen die Abgasemissionen weiter vom hinteren Ende des Fahrzeugs wegschieben. Dadurch werden Turbulenzen reduziert und bei hohen Geschwindigkeiten ist das Lenkverhalten besser.
Der 3D-Druck ermöglicht eine hohe Designfreiheit und bietet hier eine optimierte Abgasaerodynamik, die für einen erhöhten Anpressdruck und ein verbessertes Handling des Fahrzeugs bei höchsten Geschwindigkeiten sorgt. Die geringe Masse des Bauteils trägt zu einer besseren Beschleunigung des Fahrzeugs bei. Der Bugatti Chiron ist nicht der erste Wagen von Bugatti mit 3D-gedruckten Bauteilen. Der Bugatti Divo hat 3D-gedruckte Heckleuchten.

APWORKS auf der formnext 2019
Titan ist hochfest, wärmebeständig und hat ein geringes Gewicht. Die Abgasblenden sind somit ein gutes Beispiel für ein 3D-gedrucktes Hochleistungsbauteil. Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti, freut sich über die hohe Geschwindigkeit, die nie zuvor ein Serienhersteller erreicht hat. Die Abgasblenden werden auf der formnext 2019 von APWORKS präsentiert. Zu sehen ist der APWORKS-Stand in Halle 11.1, Stand 71.
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