Der neuseeländische Hersteller von Rennwagen, Rodin Cars, hat sich für 3D-Druck bei der Fertigung eines neuen Getriebes mit 3D-gedrucktem Differential entschieden. Das Titanbauteil für das neue Hypercar FZero wurde mit dem 3D-Drucker DMP Factory 500 von 3D Systems hergestellt. Der 3D-Drucker wird auch für künftige Fahrzeugteile beim Automobilhersteller Rodin Cars eingesetzt.

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3D Systems und Rodin Cars LogosDer neuseeländische Rennwagen-Hersteller Rodin Cars nutzt Metall-3D-Drucker vom US-amerikanischen Hersteller 3D Systems für die Herstellung von Bauteilen für den bald erscheinenden Hypersportwagen Rodin FZero. Eines der additiv hergestellten Metallteile ist ein sequenzielles Getriebe mit acht Gängen und einem hydraulisch gesteuerten Differential. Rodin Cars hat diese Komponente gemeinsam mit 3D Systems entworfen, wie das Unternehmen dem 3D-grenzenlos Magazin in einer Pressemitteilung erklärt.

Details zum 3D-Druck bei Rodin Cars

Mit traditionellen Fertigungsmethoden entsteht das Getriebe, gegossen aus Magnesium oder aus Knüppelmaterial gefräst. So wird das Getriebe jedoch schwerer und kann den Anforderungen der Strecke nicht standhalten. Das nun mit Titan in 3D gedruckte Differential macht das Getriebe leicht, kompakt, stark und langlebig. Es entstand in einem 18-monatigen Konstruktionsprozess. Rodin Cars arbeitete am Gehäuse, das britische Ingenieurbüro Ricardo an den Einbauten. Zusammen brachten sie ein neuartiges Getriebe mit hydraulisch gesteuerten Differential hervor.

Die internen Galerien und dünnwandigen Lager- und Befestigungsstrukturen sind nur mit 3D-Druck möglich, da sie direkt im 3D-Druckverfahren hergestellt werden. Das Ganze ist ein Ergebnis einer Zusammenarbeit von Rodin Cars und der Application Innovation Group (AIG) von 3D Systems. Die Anwendungsingenieure von AIG optimierten die Details des Getriebedrucks für den 3D-Druck im Maßstab, der auf dem DMP Factory 500 möglich ist, mit dem sie das erste Teil auch druckten. Titan-Bauteile sorgten auch beim Bugatti Bolide für eine deutliche Verbesserung beim Gewichts-Leistungs-Verhältnis.

3D-Drucker DMP Factory 500

Der DMP Factory 500 verfügt über eine Vakuumkammer, die niedrigsten Sauerstoff-Gehalt gewährleistet. Das Bauvolumen ist 500 mm x 500 mm x 500 mm groß. Mit dem DMP Factory 500, die Rodin Cars künftig verwenden wird, sind 3D-gedruckte Metallteile mit sehr guter Oberflächenqualität möglich. Wir haben den 3D-Drucker hier vorgestellt.

David Dicker, Gründer von Rodin Cars, sagt:

„Der 3D-Druck ermöglicht es uns, Komponenten zu entwerfen und herzustellen, die mit herkömmlichen Fertigungsmethoden nicht zu erreichen sind. Beim Getriebe für den Rodin FZero hatten wir bestimmte Kriterien, die wir in Bezug auf Gewicht und Haltbarkeit erfüllen wollten. Aufgrund der Größe und Qualität, die für ein so großes Bauteil erforderlich sind, konnte der Druck nur auf der Maschine DMP Factory 500 von 3D Systems erfolgen. Wir fanden keinen anderen Anbieter von additiven Fertigungslösungen, der eine ähnliche Lösung für unsere Anforderungen bieten konnte – Druckqualität und Volumenkapazität, Testeinrichtungen in Leuven und eine kontinuierliche technologische Unterstützung.“

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