
96% Kostenersparnis

Bisher haben Trainingswaffen für einen Flug mit 25 Fliegern im Jahr 60.000 US-Dollar gekostet. Die Produktionskosten dieser Waffen sinken unter Verwendung von dem 3D-Drucker um 96%, erklärt das 48. Jagdgeschwader. Capt. Miranda Simmons sieht im Drucken der Trainingshilfen in Lakenheath auch ein großes Zeitersparnis. Würde man die Trainingsobjekte wie üblich aus Amerika anfordern, dauert es bis zur Lieferung 30 Tage. Dank des 3D-Drucks sind es nur noch 24 bis 48 Stunden.
Der 3D-Druck verkürzt außerdem die Zeit, die der EOD-Techniker vor Ort für die Arbeit an möglicherweise scharfer Munition verbringt, ergänzt Riddle. Weniger Einsatzzeit verringert das Risiko für Gefahren. Auch bei ungefährlichen Objekten wie einem High-Tech-Kaffeebechergriff spart die US Air Force Geld.
Riddle benötigte nicht lange, bis er sich in die Funktionsweise des 3D-Druckers eingearbeitet hatte. Er geht laut dem Artikel davon aus, dass eine fünfminütige Einführung auch bei Anfängern reicht, was bei einigen Low-Cost-3D-Druckern tatsächlich realistisch sein kann, wie zahlreiche 3D-Drucker-Tests zeigten. Kürzlich hat Riddle eine Auszeichnung vom 48. Büro für kontinuierliche Prozessverbesserung erhalten. Er wird den Innovations- und Transformationsausschuss der US-Luftstreitkräfte in Europa und Afrika über seine Idee informieren. Wird diese gut geheißen, könne man diese sämtlichen EOD-Einheiten anbieten, meint der Sprecher der USAFE, Capitain Christopher Bowyer-Meeder.







Traurig, dass jede Technologie irgendwann zum
Töten verwendet wird.