Der 3D-Druck von Prototypen (Prototyping) ist in vielen Firmen wichtiger Bestandteil bei der Entwicklung neuer Produkte. Oft wird dieser Prozess jedoch ausgelagert, was die die Wartezeiten und Produktentwicklungskosten in die Höhe treibt. Der polnische Heizungshersteller ML System S.A. hat zusammen mit dem 3D-Drucker-Hersteller Zortrax den 3D-Druck in seine Prozesse integriert und spart jetzt bis zu 90% an Kosten für das Rapid Prototyping gegenüber vorher.

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Das polnische Unternehmen ML System S.A. stellt integrierte Photovoltaik und Heizsysteme her. In einer Pressemitteilung, die das 3D-grenzenlos Magazin erhalten hat, gab das 3D-Druck-Unternehmen Zortrax bekannt, dass ML System S.A. den 3D-Drucker Zortrax M300 Plus für die Entwicklung neuer Produkte verwenden wird. In den Werken von ML System S.A. nutzte das RnD-Team den 3D-Drucker von Zortrax für Prototypen von Fensterrahmen für Glaslaminatscheiben und HQ Glass, eine freistehende Glasheizung.

Rapid Prototyping

3D-Drucker Zortrax M300 Plus
Der 3D-Drucker Zortrax M300 Plus (im Bild) unterstützt ML System S.A. bei seiner Arbeit (Bild © Zortrax).

Das Rapid Prototyping kommt in vielen Unternehmen zum Einsatz, wird jedoch oft an externe Unternehmen ausgelagert. Ingenieure müssen so bis zu zwei Wochen auf die Ergebnisse warten. Wird ein neues Design freigegeben, heißt es erneut: Warten. Das verlangsamt den Entwicklungsprozess deutlich.

Beim Entwurf des Gehäuses der freistehenden Heizung auf Basis der HQ Glass-Technologie sollte ebenfalls der 3D-Druck zum Einsatz kommen. ML System S.A. konnte die Teile mit 3D-Druckern Zortrax M300 Plus intern drucken, was Prototyping-Kosten senkte und die Vorlaufzeiten verkürzte. Auch ließen sich so Verzögerungen vermeiden, wie Paweł Kwaśnicki, stellvertretender Direktor für Forschung und Technologietransfer bei ML System S.A. erklärt.

Intern statt Auslagern

3D-gedruckte Teile des Fensterrahmens
ML System konnte die Teile des Fensterrahmens (im Bild) deutlich schneller in den Händen halten (Bild © Zortrax).

Für dieses Projekt nutzten die Entwickler ein langlebiges, starkes ABS-Filament. Es erwies sich als ideal, da der 3D-Druck-Prototyp funktional dem Endverbrauchsprodukt entsprechen sollte. Die 3D-Drucke können im eigenen Haus ausgeführt und für den Entwurfsprozess optimiert werden. Mehrmaliges Durchlaufen der Entwürfe innerhalb weniger Stunden erlaubte es den Ingenieuren, die ersten 3D-Versionen vor sich zu haben. Dem Unternehmen gelang es mit der Einführung des 3D-Druckers bis zu 90% seiner Prototyping-Kosten zu sparen.

Michał Siemaszko, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung bei Zortrax S.A, erklärt:

„Rapid Prototyping-Technologien in der Industrie ermöglichen es Ingenieuren, bei Bedarf schnell aufwendig gestaltete Komponenten herzustellen und die Eigenschaften verschiedener Materialien zu testen. Die Fähigkeit, mehrere verschiedene Filamente zu verwenden, die mit der Verwendung der 3D-Drucktechnologie verbunden sind, ermöglicht es, verschiedene Tests im eigenen Haus durchzuführen, die sich stark positiv auf die Qualität des Endprodukts auswirken.“

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