Yavapai College LogoDas US-amerikanische Yavapai College wird laut einer Pressemitteilung der Hochschule eine Ausbildung für den 3D-Druck von Häusern anbieten. John Morgan vom Yavapai College sagt in der Mitteilung, dass die Wohnungsnot landesweit zu spüren ist und gelöst werden muss. Dessen haben sich auch schon einige Unternehmen angenommen, wie zum Beispiel das 3D-Bau-Drucker-Unternehmen ICON, das an der 3D-gedruckten Wohnsiedlung „Community First!“ in Austin mitgearbeitet hat. Gemeinsam mit dem Unternehmen Lennar will ICON außerdem 100 Häuser mit dem 3D-Drucker bauen. Die Ausbildung am Yavapai College soll das für den 3D-Druck von Häusern benötigte Wissen vermitteln.

Morgan erklärt:

„Wir denken, es ist ein Moloch. In Europa gibt es sie sicherlich schon seit einigen Jahren und in China. Und jetzt hat das Interesse der Vereinigten Staaten plötzlich seinen Höhepunkt erreicht, und dies geschieht schnell, und wir erkennen, dass hierfür ausgebildete Arbeitskräfte benötigt werden.“

Details zum 3D-Druck-Kurs in den USA

Haus
Vier Tage vor Weihnachten erhielt eine junge Mutter ihr neues Zuhause aus dem 3D-Drucker (im Bild)(Bild © Habitat for Humanity).

Der erste College-Kurs in den USA, der sich mit dem 3D-Druck von Häusern beschäftigt, wird von Morgan und seinem Kollegen Matt Mintzmyer gestartet. Dabei erfahren die Teilnehmer mehr über den Prozess, bei der eine große mechanische Pipette eingesetzt wird, um in wenigen Tagen (und je nach Gebäudegröße auch Stunden) der massive der Rohbau mit 3D-Druck errichtet werden kann.

Die komplexen Maschinen erfordern nicht nur Bauerfahrung, sondern auch Programmierung und Mathematik. Der Lehrplan soll das nötige Wissen für verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten vermitteln. Ein Eigenheim zu bauen dauert oft mehr als ein Jahr. Mit dem 3D-Drucker soll der gesamte Bauprozess auf weniger als vier Monaten reduziert werden – und das zu deutlich geringeren Kosten.

Mintzmyer erklärt:

„Wir bringen den Leuten nicht nur das 3D-Drucken von Häusern bei, sondern auch die Bedienung der Maschinen. Eines der großen Probleme ist die Fehlersuche und was passiert, wenn die Ausrüstung ausfällt. Also werden wir sie darin schulen, wie man Geräte repariert, was all die verschiedenen Komponenten tun, bis hin zu den Schaltkreisen und wie man das repariert.“

Morgan sagt:

„Wir wollten das Programm komplett neu beleben, um die jüngere und neue Generation zum Bauen zu bewegen. So könnten wir die Wohnkosten stabilisieren.Die Bauindustrie ist eine der größten Industrien der Welt, das ist eine Chance, sie zu revolutionieren.“

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