
Details zum 3D-Druck mit Pilzen

Myzel, so heißen die Wurzeln des Pilzes, beginnen auf natürliche Weise, Abfall abzubauen und ihn in ein starkes Material umzuwandeln. Die Falten und Spalten der Biomassesäule sind so konzipiert, dass sie die Feuchtigkeit zurückhalten und das Wachstum von essbaren Pilzen zu erleichtern, die als Nahrung geerntet werden können. Ist dieser Zweck erfüllt, wird die Struktur bei hoher Temperatur getrocknet und so die Entwicklung der Pilze gestoppt. Die ganze Säule verfestigt sich dann zu einer tragenden Gebäudesäule.
Das Studio erreicht mit seiner Arbeit eine ähnliche Festigkeit wie mitteldichte Faserplatten (bekannt als MDF-Platten). Die Säule eignet sich für den Ersatz von Beton in Häusern und kleineren Gebäuden, um diese so nachhaltiger zu machen. Am Ende seiner Lebensdauer lässt sich der nachhaltige Baustoff recyceln und mit 3D-Druck verarbeiten. Blast Studio möchte die Technologie skalieren und künftig Pavillons und ganze Gebäude damit bauen. Das würde zur Entwicklung einer lebendigen Architektur führen, die sich selbst reparieren und ihre Bewohner ernähren kann. Bis zum Jahresende ist ein großer 3D-gedruckter Baumpavillon geplant. „The Blue Tree“ ist die erste Säule. Das Studio erklärt, dass es beim Artefakt darum geht, den künstlichen Abfall wieder natürlich zu machen und Kartonabfälle in eine neue Baumart umzuwandeln.
Das 3D-Druck-Material im Video
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