Obwohl die meisten Menschen immer noch denken, dass der 3D-Druck  ausschließlich mit Kunststoff möglich ist, kommen heutzutage bei dieser Fertigungstechnologie unterschiedlichste Materialien zum Einsatz. So werden beispielsweise auch organische Substanzen zum 3D-Druck von personalisierter Ernährung genutzt, genauso wie verschiedene Metalle oder sogar menschliche Abfälle als Rohstoff für den 3D-Druck im Weltall – ein Verfahren, das kanadische Studenten entwickelt haben.

GE Additive hingegen hat ein brandneues additives Fertigungssystem unter dem Namen Arcam EBM Spectra H präsentiert, das für rissanfällige Materialien und den Einsatz von hoher Hitze entwickelt wurde. Spectra H kann mit einem erweiterten Bauvolumen sogar bei Temperaturen über 1000° C Teile herstellen. Mit diesem System sind in Richtung Serienproduktion bedeutende Schritte gemacht worden. Viele Unternehmen benötigen schnellere und größere Maschinen sowie Lösungen, die es ermöglichen Materialien mit hohem Riss- und Wärmerisiko zu behandeln, wie zum Beispiel Tianaluminid (TiAl). Arcam EBM Spectra H wird ab dem Jahr 2019 sowohl Alloy 718 als auch TiAl unterstützen und Ni-Superlegierungen.

Bild Arcam EBM Spectra H
Die additive Maschine Arcam EBM Spectra H ist für rissanfällige Materialien und hohe Hitze gedacht (Bild: © GE Additive).

Laut Berichten von GE Additive ist die Baugeschwindigkeit des 3D-Druckers um bis zu 50% gestiegen. Dabei sorgen Verbesserungen im Wärmemanagement dafür, dass die Wärme kontrolliert wird und auch der Heizbedarf wird durch ein verbessertes Layering-Verfahren verringert. Bei der Entwicklung des Arcam EBM Spectra H stand darüber hinaus auch der Einsatz von Automatisierungstechnologien zur Genauigkeitsverbesserung und die Reduzierung der Bedienerabhängigkeit im Vordergrund. Dabei wird das Pulvergewicht in der Füllstation des Trichters und im PRS kontrolliert.

Abbildung eines Arcam EBM Spectra H
Die Baugeschwindigkeit des 3D-Druckers ist um bis zu 50% gestiegen (Bild: © GE Additive).

Die Kalibrierung der Abrufposition muss nicht mehr vor dem Maschinenstart erfolgen, sondern nur während eines Materialwechsels. Außerdem ist der Bediener gegen das Pulver bestens geschützt: Die Chargenintegrität wird durch ein geschlossenes Pulverhandling aufrecht gehalten und reduziert das Kontaminationsrisiko. Durch einen gründlichen Prozess wird die Entfernung von unerwünschten Partikeln behandelt – zum Einsatz kommt ein Sieb für magnetische Fallen und grobe Teilchen sowie ein Zyklon für niederdichte und kleine Teilchen.

Das neue Fertigungssystem von GE Additive öffnet auf jeden Fall neue Möglichkeiten in der Fertigungsindustrie und erleichtert und beschleunigt so manche Produktentwícklungs- und Fertigungsprozesse. Um auch zukünftig keine Informationen aus diesem Bereich zu verpassen, können Sie sich innerhalb weniger Sekunden für unseren kostenlosen 3D-Drucktechnologie-Newsletter registrieren.

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