GE Additive stellt mit der Binder Jet Line Series 3 nach vier Jahren Entwicklungszeit einen neuen industriellen Großformat-Metall-3D-Drucker vor. Damit möchte das Unternehmen zuverlässigen, wiederholbaren und vor allem kosteneffizienten Metall-3D-Druck ermöglichen. Wir fassen das Wichtigste zum GE Additive Binder Jet Line Series 3 zusammen.

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In den vergangenen vier Jahren hatten einige Kunden von GE Additive die Möglichkeit, zur Entwicklung der Technologieplattform GE Additive Binder Jet beizutragen. Gemeinsam haben sie spezifische Anwendungen zu Kosten, Qualität, im erforderlichen Umfang und sicher formal identifiziert, entworfen und produziert. GE Additive präsentiert in einer Pressemitteilung, die das 3D-grenzenlos Magazin erreicht hat, neue Details zu seiner Binder Jet Line Serie 3.

Josh Mook, Chefingenieur und Innovationsführer bei GE Additive, sagte:

„Zusätzlich zu einem greifbaren Geschäftsmodell müssen Kunden in schnelllebigen Produktionsumgebungen mit hohen Stückzahlen, die den Einsatz von Additiven im industriellen Maßstab in Betracht ziehen, auch so schnell wie möglich positive finanzielle und produktivitätsbezogene Auswirkungen nachweisen. Kunden sollten Maschinen nicht neu konfigurieren und optimieren müssen, sobald sie in ihrer Werkstatt installiert wurden.“

Technische Details

HerstellerGE Additive
3D-DruckverfahrenBinder Jet
BindemittelAuf Wasserbasis (anpassbar an die Anwendung)
Bauvolumen500 x 500 x 500 mm
GenauigkeitWeniger als 500 µm
Kapazität>25 kg
ÜberwachungUnabhängiges Echtzeit-Überwachungssystem

Wiederholbar und zuverlässig

komplexes 3D-gedrucktes Teil
Die neue Binder Jet Line Series 3 kann komplexe kleine Teile (im Bild) wie auch größere Teile in 3D drucken (Bild © GE Additive).

Laut GE Additive kann die Binder Jet Line Serie 3 komplexe kleine als auch große Teile additiv fertigen und das wiederholbar und zuverlässig. Die Materialeigenschaften sollen Gussäquivalente mit erreichbaren Durchgangslochdurchmessern und Wandstärken von weniger als 500 μm übertreffen. Benutzer der Binder Jet Line Serie 3 können außerdem komplizierte Teile entpulvern, ohne feine Merkmale zu zerstören. Das soll dank der proprietären Bindersysteme von GE möglich sein. Anwender können Teile innerhalb der gewünschten Toleranzen sintern, wobei die Amp-Software von GE Additive eine Verzerrungsvorhersage- und -Kompensationsfunktion bietet.

Die Entwicklung von qualitativ hochwertigen oder gleichwertigen Gussteilen soll viel schneller als mit herkömmlichen Methoden gelingen. Das Drucken und Sintern von Teilen gelingt dabei mit geringer Oberflächenrauheit. GE Additive möchte mit der Binder Jet Line den industriellen Metall-3D-Druck zu einem wirtschaftlichen Prozess machen.

Zu den Kosteneffizienzvorteilen zählen:

  • Weniger Ausgaben für Rohmaterialien durch Recycling von nicht verwendetem Pulver und Nutzung kostengünstigerer Materialien im Vergleich zu anderen Pulverbetttechnologien.
  • Offener Raum für neue Anwendungen und Innovationen.
  • Nutzung der gesamten Baubox, von oben nach unten, von Kante zu Kante, ohne Stützen.
  • Fähigkeit zur Einführung neuer innovativer Teile, die ansonsten zu kostspielig oder schwierig mit herkömmlichen oder anderen bestehenden additiven Technologien herzustellen wären.
Binder Jet Line Series 3
Vier Jahre lang hat GE Additive mit Kunden an der Entwicklung des neuen Systems (im Bild) gearbeitet (Bild © GE Additive).

Skalierung und Sicherheit

Die Binder Jet Line von GE bietet eine hohe Gesamtanlageneffektivität (OEE), Automatisierungsbereitschaft, vorausschauende Verzerrung und Kompensation sowie sehr gute Materialeigenschaften. GE Additive möchte später 40, 50, 100+ Maschineninstallationen ermöglichen, die eine wiederholbare Prozessqualität fördern und gleichzeitig den Kontakt des Bedieners mit Ausrüstung und Materialien minimieren. Dank der Skalierungsvorteile der Binder Jet Line können Anwender bis zu 100-mal schneller drucken als andere additive Fertigungsmodalitäten. Die automatisierungsfähige Technologie fördert eine hohe Produktivität. Der Prozess und Hardware sind zur Optimierung der Taktzeiten ausgelegt.

wenig Bedienerkontakt
Die neue Binder Jet Line Series 3 achtet auf möglichst wenig Bedienerkontakt (im Bild zu sehen)(Bild © GE Additive).

Die Binder Jet Line wurde für minimalen Bedienerkontakt mit dem System und Metallpulvern entwickelt. Das UL-gelistete und CE-zertifizierte System hat eine 100 % inerte und versiegelte Umgebung, einen vollständig geschlossenen puderfreien Kreislauf und ist auf Kompatibilität mit reaktiven und brennbaren Pulvern und Bindemitteln ausgelegt. Für den Bediener gibt es keine Pulverbelastung für Pulverladung und Betrieb. Das unabhängige Echtzeit-Sicherheitssystem an Bord überwacht laufend den Maschinenzustand.

Brian Birkmeyer, Produktlinienleiter für Binder Jet bei GE Additive, sagte:

„Lösungen schnell zu verfolgen und sie zu früh auf den Markt zu bringen, ist keine gute Strategie und oft der Grund, warum Maschinen in Forschungs- und Entwicklungslabors verstauben. Während der Entwicklungsphase der Serie 3 und der Binder Jet Line haben wir nach Kunden gesucht, die uns ehrliche, reale Einblicke in ihre Produktionsumgebungen mit hohen Stückzahlen geben konnten. Wir haben ihre Erkenntnisse genutzt, um unser praktisches Wissen und unsere Erfahrung in der Skalierung der additiven Produktion zu ergänzen. Das Ergebnis ist ein modernes, modulares industrialisiertes Additivsystem – entwickelt von Additiv-Anwendern für Additiv-Anwender – das qualitativ hochwertige Teile kostengünstig, maßstabsgetreu und sicher liefert.“

Die Entstehung eines Bauteils mit Binder Jetting 3D-Druck (Video)

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