
Einsatz am größten Fertigungsstandort in Deutschland
Eingesetzt wird der 3D-Drucker am größten Fertigungsstandort von Bombardier Transportation in Hennigsdorf, eine Stadt in Brandenburg nordwestlich von Berlin, um die Zugbauteile schneller und individueller herstellen zu können. Kostspielige Lagerbestände für Ersatzteile sollen reduziert und Bauteile, wie auch Werkzeuge flexibler produziert werden. Geplant sind 3D-gedruckte Zugbauteile für die Innenausstattung und Karosserie, wie Luftkanäle, Gehäuse und Kabelhalter. Individuell hergestellte Werkzeuge unterstützen den Fertigungsprozess und beschleunigen die Einführung neuer Bahnsysteme.
Für Zugbauteile wurde laut André Bialoscek, Head of Vehicle Physical Integration Hennigsdorf, Bombardier, bisher Glasfaser verwendet. Das Material ULTEM™ 9085 schafft neue Möglichkeiten, um Kosten und Lieferzeiten zu reduzieren.

Material und Bauplattform
Das Material und die große Bauplattform des 3D-Druckers F900 waren für Bombardier Transportation ausschlaggebend bei der Wahl dieses Modells. Durch das hohe Festigkeits- und Gewichtsverhältnis und die Einstufung bezüglich Feuer, Rauch und Toxizität ist es ideal für Produktionsanwendungen. Außerdem trägt es dazu bei, die Anforderungen der Rail Norm EN45545-2 sicherzustellen.
Andreas Langfeld, President EMEA Stratasys, meint, dass die Investition von Bombardier Transportation in den 3D-Drucker F900 zeigt, dass sich der Mobilitätssektor sehr stark für industrietaugliche Drucklösungen interessiert. Die herkömmliche Fertigung wird verbessert und in vielen Fällen ersetzt. Weitere Beispiele für den Einsatz der 3D-Drucktechnologie in deutsche und ausländischen, produzierenden Unternehmen gibt es auch zukünftig in unserem kostenlosen 3D-Druck-Newsletter.






