CeBIT 2014:

Fabmaker stellt mit dem E1 einen 3D-Drucker speziell für Schulen vor

Der deutsche 3D-Drucker-Hersteller Fabmaker stellt auf der CeBIT 2014 einen 3D-Drucker vor, der sich gezielt an Schulen und Bildungseinrichtung richtet. Auch eine professionelle Nutzung soll mit dem E1 möglich sein. Wir stellen Euch den neuen 3D-Drucker E1 von Fabmaker einmal vor und erklären, warum ein 3D-Drucker für Schulen in Deutschland gar keine schlechte Idee ist.

Logo FabmakerAuf der CeBIT 2014 in Hannover präsentiert das aus Braunschweig stammende Unternehmen Fabmaker einen 3D-Drucker, der sich nach eigenen Angaben speziell für Schulen und Bildungseinrichtung eignet. Der 3D-Drucker E1 ist in zwei unterschiedlichen Preisklassen verfügbar. Die Education-Version des 3D-Druckers, für Schulen und Bildungseinrichtungen, ist für 2.600 Euro erhältlich. Die Business-Variante des E1, die auch eine professionelle Nutzung des Geräts möglich machen soll, kostet 5.000 Euro.

An den Eigenschaften des des 3D-Druckers E1 von Fabmaker lässt sich die Ausrichtung an der Zielgruppe Schulen und Bildungseinrichtung erkennen. So verfügt das Gerät über eine besonders robuste Mechanik, um größere Belastungen, wie den Dauereinsatz, möglich zu machen. Die Filterung der Abluft erfolgt durch Aktivekohle-Filterung bei vollständig verschlossenem Bauraum.

Tipp von 3D-grenzenlos.de: Sie finden Fabmaker und den 3D-Drucker E1 am Stand „Innovationsland Niedersacsen“ auf der CeBIT in der Halle 9, Stand C28.

3D-Drucker E1 von Fabmaker
Wenn es nach Fabmaker geht, soll der 3D-Drucker E1 zukünftig in vielen Schulen und Bildungseinrichtungen stehen. Das Vorantreiben der Einführung der 3D-Drucker in Schulen und Bildungseinrichtungen ist generell zu begrüßen (Bild © fabmaker.com).

Der Betrieb des Geräts ist auch ohne PC möglich. Das ermöglicht einen unkomplizierten Transport und Einsatz in unterschiedlichen Unterrichtsräumen. Gesteuert wird das Gerät über ein 3-Zoll-Touchdisplay. Die zu druckenden Daten werden beim E1 mit SD-Karte oder Ethernet-Kabel aufgerufen.

Weitere Leistungsdaten und Eigenschaften des 3D-Druckers E1

  • Eingesetzte Technolgie: Fused Filament Fabrication (FFF)
  • Größe der Druckobjekte: 25cm x 25cm x 25cm
  • Dicke der Schichten: 0,02 mm
  • Druckmaterial/ Filament: PLA, ABS, PVA, Laywood
  • Anzahl der Extruder: 2

3D-Drucker in Schulen: USA und Großbritannien sind Deutschland voraus

Mit dem E1 traut sich mit Fabmaker ein weiteres Unternehmen nach vorne, auch in Deutschland 3D-Drucker an Privat- und Heimanwender heranzuführen. Vor allem in deutschen Schulen und Bildungseinrichtung ist der Einsatz der 3D-Drucker heute noch Seltenheit. Länder wie die USA und Großbritannien sind uns hier schon einen großen Sprung voraus.

Beispiele:

So sprach Bre Pettis, CEO des US-amerikanischen Herstellers für 3D-Drucker MakerBot, öffentlich das Ziel aus „Jede Schule in den USA mit einem 3D-Drucker auszustatten„. Unterstützt wird er dabei von Präsident Brack Obama persönlich, der sich aktiv für die Entwicklung der 3D-Drucktechnologie in den USA einsetzt (siehe Themenseite » Barack Obama und der 3D-Druck).

Auch Großbritannien setzt schon früh auf den Einsatz der 3D-Drucker in Schulen und Bildungseinrichtungen. So investierte die britische Regierung Ende letzten Jahres 500.000 Pfund in die Einführung der 3D-Drucker in Schulen, nachdem ein vorheriger Test aus Sicht der Regierung erfolgreich abgeschlossen werden konnte (zum Artikel…).

In Deutschland halten sich die Beispiel aktuell noch in Grenzen. Es gibt Sie aber, die engagierten und zukunftsorientierten Schulleiter. So berichteten wir erst kürzlich von einer Schule aus Tönning (D), die seit kurzem einen eigenen 3D-Drucker für Unterrichtszwecke einsetzt.

Das Vorhaben von Fabmaker mit dem E1, 3D-Drucker auch in Deutschland für Schulen und Bildungseinrichtungen einzuführen und erschwinglich zu machen ist zu begrüßen. Es bleibt zu hoffen, dass der E1 seine Versprechungen erfüllt und Schulen, Universitäten und andere Bildungseinrichtung zunehmend das Zukunftspotenzial dieser Technologie erkennen. Auch Anstrengungen der Politik, zur Förderung der Anschaffungen von 3D-Drucker von Schulen, wäre wünschenswert.

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