formnext 2017:

Farsoon Technologies stellt mit FS1001P CAMS-System für additive Fertigung vor

Mit Innovation und Vision möchte Farsoon Technologies die Zukunft der additiven Fertigung verbessern. Mit dem neuen System CAMS FS1001P kann Farsoon aus der additiven Herstellung echte Fertigungskapazitäten herausholen. Das FS1001P CAMS-System kann auf der formnext 2017 besichtigt werden. Wir stellen das CAMS-System einmal genauer vor.

Das chinesische Unternehmen Farsoon Technologies arbeitet intensiv daran, die Zukunft der additiven Fertigung mit Innovation, Vision und einer „open for industry“-Technologie und Philosophie zu verbessern. Das industrielle AM-Unternehmen hat Polymer- und Metallsysteme geschaffen mit Anpassungsmöglichkeiten in Anwendungen, Systemen und Materialien.

Wir haben Euch vor einem Monat bereits von Farsoons neuem 3D-Druckverfahren berichtet. Mit CAMS – Continuous Additive Manufacturing Solution – möchte Farsoon aus der wachsenden Bewegung der additiven Industrie größtmögliche Fertigungskapazitäten herausholen. Die Vision von CAMS ist es, kontinuierliche AM-Produktion durch vertikale Skalierbarkeit und Modularisierung anzubieten, die in branchenspezifische Fertigungsabläufe integriert werden kann. Die kommerzielle Beta-Version des ersten Polymer-CAMS-Systems – FS1001P – wird auf der  TCT Asia 2018 präsentiert.

„Die Idee des CAMS-Systems besteht darin, ein industrielles System bereitzustellen, das darauf abzielt, Additive in den industriellen Fertigungsbereich zu bringen“, erklärte Don Xu, Direktor der Global Business Group, Anfang dieses Monats dem TCT Magazine. „Um dies zu erreichen, müssen wir den Durchsatz sowohl bei der Geschwindigkeit als auch bei der Produktivität erheblich steigern. Gleichzeitig schauen wir, wie wir wirklich einen Wertbeitrag für den Kunden in Bezug auf das System und die Materialien schaffen können. Ich denke, dass dies von Anfang an eng mit der Kernphilosophie von Farsoon zusammenhängt, von dem Wunsch, offene Architektursysteme, benutzerfreundlichere Systeme und ein sehr offenes strategisches Geschäftsmodell zu haben.“

 Kontinuierliche Produktion mit erweiterten Fähigkeiten

Das FS1001P CAMS-System ermöglicht durch die kontinuierliche Chargenproduktion intensive Fertigungszyklen mit minimalen Stillstandszeiten zwischen den Zyklen. Innerhalb des CAMS-Systemrahmens ist der FS1001P für maximale Anpassungsfähigkeit ausgelegt und umfasst einen modularen Aufbau einschließlich Ladestation, Build-Station, Cooling-Station und Part-Breakout-Station. Ein internes Transportsystem verbindet jede modulare Station, um eine automatisierte Übertragbarkeit des Bauzylinders durch jeden Prozess bereitzustellen.

Die Stationen des CAMS (Bild © Farsoon Technologies).

Dieses Fördersystem kann auch leicht in branchenspezifische Automatisierungssysteme integriert werden, um Produktionslinien für die digitalen Fabriken und Arbeitszellen der Zukunft zu schaffen. Mit dem FS1001P ist die Additivindustrie bereit, den nächsten Schritt in Richtung einer echten additiven Fertigung zu gehen.

Eines der weltweit größten PLS-Systeme

Mit einem Bauvolumen von 1000 x 500 x 450 mm ist das FS1001P eines der weltweit größten PLS-Systeme (Polymer Laser Sintering). Es ermöglicht eine beispiellose Produktion zahlreicher teils großformatiger Teile ohne die Notwendigkeit des Verbindens oder Klebens. Multi-Laser- oder Einzel-Laser-Optionen und die vollständig digitale Hochgeschwindigkeits-Scan-Fähigkeit sorgen für eine optimierte Produktionsgeschwindigkeit. Die Wärmeregelung schafft in der Baukammer eine Umgebung mit einer Hochtemperaturfähigkeit von bis zu 220° C. So können 3D-Drucker-Materialien wie PA6, PA12 und TPU zur Herstellung verwendet werden.

Ein beinahe automatisches Pulverbehandlungssystem

Der FS1001P wurde auch mit einem umfassenden Pulverbehandlungssystem ausgestattet. Das geschlossene Pulverbehandlungssystem arbeitet beinahe automatisch und der Anwender muss nur wenig mit der Pulverversorgung interagieren. Überschüssiges Pulver wird gesammelt und in einer automatischen Mischstation verarbeitet, die neuen Überlauf und recyceltes Pulver in festgelegten Anteilen kombiniert. Der FS1001P ist außerdem mit einem hocheffizienten Transportsystem ausgestattet, das einen größeren Durchsatz mit einer einfach austauschbaren Patrone ermöglicht.

Pulververarbeitung CAMS
Die Pulververarbeitung des CAMS (Bild © Farsoon Technologies).

Das Design des FS1001P ermöglicht zukünftig eine einfache Einrichtung modularer Stationen zur Vor- und Nachbearbeitung und die vereinfachte Integration in bestehende Produktionslinienlösungen. Das FS1001P hat ein eingebautes Transportsystem, kann aber auch automatisierte Transportsysteme für den Kartuschen- und Teiletransport integrieren. Es integriert Systeme zur Überprüfung, zum Sortieren, Nachbearbeiten, Veredeln und Verfolgen. Die Zukunft der AM-Produktion besteht in der Bereitstellung eines endgültigen gebrauchsfertigen Produkts für alle Branchen.

Metallverarbeitung möglich

Neben Kunststoff ist das CAMS-Konzept auch voll kompatibel mit der Metallproduktion. Das erste Metall-CAMS-SystemAlpha-Maschine FS421M und FS721M befindet sich derzeit in der internen Entwicklung. Mit zwei großen Plattformoptionen von 420 x 420 x 400 mm und 720 x 420 x 400 mm ist der FS421M bereit für eine hohe Produktivität bei der Herstellung von Metalladditiven.

Auf der formnext 2017 können Besucher am Stand von Farsoon Technologies (Messestand 3.1-E31) mehr über den FS1000P erfahren. Mit dem FS271M hat Farsoon erstmals einen Laser-Metall-Sinterung 3D-Drucker hergestellt.

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