Produktoffensive:

Farsoon Technologies arbeitet an Entwicklung eines neuen SLS 3D-Druckers und an neuem CAMS-3D-Druckverfahren

Das chinesische Unternehmen Farsoon Technologies kündigte die Entwicklung eines neuen großformatigen 3D-Druckers an, der die Bezeichnung FS1000P tragen wird und mit dem Continuous Additive Manufacturing Solution (CAMS) Konzept arbeiten soll. Das erste Mal präsentiert wird der 3D-Drucker voraussichtlich auf der TCT Asia Show 2018.

Erst in der letzten Woche berichteten wir über die Entwicklung des XDM750, der aktuell der größte Laserschmelz-3D-Drucker (SLM) sein soll. Heute können wir erstmals über den neuen FS1000P berichten, der ebenfalls von einem chinesischen Unternehmen, in diesem Fall Farsoon Technologies, entwickelt wird und für das selektive Lasersintern (SLS) einsetzbar ist. Dieser ermöglicht unter anderem die Verarbeitung von Nylon.

Einer Pressemitteilung zufolge wird der FS1000P entwickelt, um somit der immer größer werdenden Bewegung der additiven Industrie gerecht zu werden und das stetig wachsende Interesse an der Industrie 4.0 zu bewältigen. Das Continuous Additive Manufacturing Solution Konzept (CAMS) soll zur eine kontinuierlichen Produktion „durch eine vertikale Skalierbarkeit und eine Modularisierung“ beitragen. So sei es möglich, den 3D-Druck in nahezu jede industrielle Fertigungsstätte zu integrieren.

CAMS Konzept und Farsoon Technologies 3D-Drucker-Modell
Hier bewirbt Farsoon Technologies das neue CAMS-Konzept und den FS100oP 3D-Drucker (Bild © Farsoon Technologies).

Technische Daten

Der FS1000P und das CAMS Konzept sorgen dafür, dass der 3D-Druck für eine viel größere Anzahl an Industrie-Anwendungen eingesetzt werden könne. So möchte Farsoon den FS1000P auch zum größten Kunststoff-Pulverbett-3D-Drucker machen, der derzeit am Markt erhältlich ist. Sein Bauvolumen soll bei 100 x 50 x 50 Zentimetern liegen. Zugleich soll der FS1000P eine Baukammertemperatur von bis zu 220 Grad Celsius erreichen. Dies macht die Verarbeitung von Materialien wie beispielsweise PA6, PA12 und TPU möglich.

Der 3D-Drucker integriert sowohl voll digitalisierte Multlaser- als auch Scannersysteme. Zugleich wurde der Drucker für die kontinuierliche Serienfertigung optimiert. Zwischen den einzelnen zu realisierenden Projekten gibt es praktisch keine Ausfallzeiten. Unter anderem gibt es Module zum Pulverhandling, zum Entfernen von Stützkonstruktionen (part breakout) und zur Nachbearbeitung.

Neben dem FS1000P arbeitet Farsoon Technologies bereits an einem großformatigen Metall-3D-Drucker, der in naher Zukunft fertiggestellt werden soll und ebenfalls das CAMS-Konzept nutzt.

Schon auf der formnext 2017, die im November in Frankfurt am Main stattfindet, werden Besucher am Stand von Farsoon Technologies mehr über den FS1000P erfahren können. Es ist vorgesehen, ihn im März 2018 auf der TCT Asia Show zu präsentieren.

Bereits im Frühjahr dieses Jahres berichteten wir über den von Farsoon Technologies entwickelten FS271M, mit dem das Unternehmen in die Lasers-Metall-Sinterung einstieg.

Farsoon FS271M.
Der Farsoon FS271M eignet sich für den Einsatz in der Luft- und Raumfahrt-, Automobil- und Medizintechnik (Bild © Farsoon Technologies).

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