Hinter der Erfindung und dem Namen Tobben steckt Torbjørn Ludvigsen. In Schweden, Umeå, hat er an dem “Hangprinter” gearbeitet. Nach seinem Master in RepRap 3D-Druck 2016, hat er seine Freizeit mit der Entwicklung des 3D-Druckers „Hangprinter“ verbracht. Geschätzte 400 Stunden hat er gebraucht bis zur finalen Version. Auf die Idee kam er in seiner Lehrfirma, bei der er Schwierigkeiten hatte, die Rahmen für die Drucker zu bauen.

Der 3D-Drucker kann von der Decke herunterhängen und benötigt drei Ankerpunkte um seine Position zu halten. Das ist natürlich einer der interessantesten Fortschritte bei dem Gerät – ohne Rahmen ist es möglich viel größere Objekte zu Drucken. Der zweite Vorteil ist die Aufhängung, die theoretisch in jedem Raum installiert werden kann. Bis auf den Stromanschluss sind alle Teile auf einer beweglichen Einheit angebracht. Der 3D-Drucker, bzw. seine Einzelteile, sind auch nicht sonderlich teuer. Nur selber zusammenbauen muss man den Hangprinter noch, um die Kosten von 250 Dollar zu erreichen. Klingt doch gut, oder? Die bisher von Tobben geprüfte Druckhöhe liegt bei 120 cm und 80 cm Durchmesser.
Für die Zukunft möchte der Tobben an der Druckgeschwindigkeit, dem Gewicht und der Zuverlässigkeit (durch Hinzufügen von Motoren) arbeiten. Wenn Sie ihm dabei unterstützen möchten, können Sie das auf seiner Fundraising-Seite machen. Aber auch über Ideen und Gedanken freut sich Tobben. Auf seinem Blog kann man seine Entwicklungen und Ideen verfolgen. Weitere Details zum 3D-Drucker findet man auf GitHub und zukünftig auch auf 3D-grenzenlos (Newsletter).
Wir wünschen viel Spaß beim Nachbauen und entdecken.
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