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Neuvorstellung: Sisma bringt mit mysint300 einen Metall-3D-Drucker für die Massenproduktion auf den Markt

Bei der Herstellung von Prototypen und Einzelstücken kommt der 3D-Druck immer stärker zum Einsatz. Aber auch die anpassbare Massenproduktion ist eines der Ziele dieses Verfahrens. Dem scheint der italienische Hersteller Sisma mit dem 3D-Drucker mysint300 nun ein Stück näher gekommen zu sein.

Logo Sisma Group.Die Produktion unterschiedlicher Stückzahlen war schon immer eines der Hauptziele des 3D-Drucks. Dieses schien bislang aber aufgrund der hohen Hardware-Kosten und der langen Produktionszeiten noch Zukunftsmusik zu sein. Der 3D-Druck-Spezialist Sisma hat mit dem mysint300 Metall-3D-Drucker ein Modell entwickelt, mit dem kleine bis mittelgroße Chargen hergestellt werden können, wie Sisma auf seiner Website berichtet.

Sisma ist auf dem Markt für 3D-Drucker keineswegs fremd. Bereits im Jahr 2014 berichteten wir in unserem Beitrag „Trumpf steigt in Markt für 3D-Drucker ein“ über ein Joint Venture zwischen den beiden Herstellern. Gemeinsam entwickelten sie auch die Laser-Metall-Fusion-Hardware, auf dessen Basis der 3D-Drucker mysint100 arbeitet. Auch der neue mysint300 wird von den Trumpf Metall-3D-Druckern inspiriert, erscheint aber in jeder Hinsicht ehrgeiziger. Er ist komplett auf die Produktion von kleinen und mittleren Chargen ausgerichtet und verfügt über einen – für 3D-Metalldrucker durchaus massiven – 40 Zentimeter hohen und 30 Zentimeter Durchmesser großen Bauraum.

Der Sisma mysint300 ermöglicht die Herstellung größerer Stückzahlen. (Bild: © sisma.com)

Der Sisma mysint300 ermöglicht die Herstellung größerer Stückzahlen. (Bild: © sisma.com)

Weitere Vorteile des mysint300

Zusammen mit weiteren Add-ons sollte die „Massenproduktion“ durchaus effektiv sein. So kann der 3D-Drucker selbst ohne Überwachung betrieben werden, fertige Druckobjekte werden im Anschluss zu einer separaten „Auspackstation“ transportiert. Der Entpacker reinigt dort die puderbasierten Drucke, während der 3D-Drucker selbst bereits mit der Herstellung des nächsten Stückes begonnen hat. Obwohl es sich bei der Auspackstation um ein optionales Add-On handelt, stellt gerade sie den revolutionären Aspekt des mysint300 dar.

Die Massenproduktionskapazität des Druckers wird durch ein neues Recoater unterstützt. Dieses reduziert die Rüstzeiten erheblich. Zugleich wird auch die Materialbeladung mit Metallpulverzylindern deutlich vereinfacht.

Vorstellung auf der Formnext 2016

Der mysint300 wird auf der vom 15. bis 18. November 2016 in Frankfurt am Main stattfindenden Formnext 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. Weiterhin sollen hier auch andere Neuentwicklungen des Unternehmens präsentiert werden. Dazu gehören beispielsweise ein neuer myrev SLA 3D-Drucker, welcher ebenfalls für die Massenproduktion vorgesehen ist, und spezielle Harze, die für Dentalanwendungen und die Schmuckproduktion genutzt werden können. Über alle Neuigkeiten berichten wir wie gewohnt in unserem 3D-Drucker-Newsletter und auf 3D-grenzenlos.de.

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