Das japanische Unternehmen Shimazdu erklärt, dass es einen 3D-Drucker für die Produktion von Fleischalternativen herstellen möchte. Dabei wird das Unternehmen von der Osaka University unterstützt, die im Vorjahr bereits mit dem 3D-Druck von edlem Wagyu-Fleisch auf sich aufmerksam gemacht hat. Geplant ist es, dass kultivierte Fleisch bis 2025 auf der Osaka-Kansai Expo 2025 servierbereit sein wird.

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Der japanische Hersteller von Präzisionsinstrumenten Shimadzu entwickelt aktuell ein automatisiertes 3D-Druck-System für Fleisch. Gemeinsam mit der Osaka University und dem Beratungsunternehmen Sigmaxyz Inc. arbeitet das Unternehmen an einem 3D-Drucker, der große Mengen an kultiviertem Fleisch in einer Produktionslinie herstellen soll. Bis 2025 will das Unternehmen laut einem Artikel einer Lokalzeitung damit in der Lage sein können, essbare Fleischalternativen anzufertigen, die sowohl wie Fleisch aussehen als auch danach schmecken.

Details zu den Plänen

3D-gedruckte Fleischprobe
Im Vorjahr präsentierte die Osaka University den 3D-Druck von Wagyu-Fleisch (im Bild: 3D-gedruckte Fleischprobe)(Bild © National Thailand).

Shimadzu plant, künstliches Fleisch aus tierischen Zellen zu züchten und eine tierversuchsfreie Alternative zum Töten und Essen von Nutztieren zu entwickeln. Es ist noch nicht bekannt, welche Fleischart es sein soll, doch wird vermutet, dass es mit einer an der Universität Osaka verfeinerten Technologie hergestellt wird. Zellen werden dazu in Gewebe wie Muskeln, Fett und Blutgefäße geschichtet werden und anschließend zu Fasern zusammengefügt. Es ist vorgesehen, dass das geplante System „marmoriertes Fleisch“ herstellen kann. Das bedeutet, dass das Fleisch weiße Flecken von intramuskulärem Fett enthält, die es zarter und geschmacksintensiver machen.

Shimadzu glaubt, dass sie Zellen zu Strukturen züchten können, bevor sie auf einem „Fließband“ auf Geschmack und Textur getestet werden. Das Unternehmen erwägt es außerdem, die Technologie für die regenerative Medizin und Arzneimittelforschung und -Entwicklung einzusetzen. Das Ziel ist es, Fleischproben auf der Osaka-Kansai Expo 2025 servierbereit zu haben.

Grafik zur Entstehung der 3D-gedruckten Fleischprobe
Von den Zellen zur 3D-gedruckten Fleischprobe (im Bild: grafische Darstellung)(Bild © Toppan).

Forschern von der University Osaka ist es bereits im Vorjahr der 3D-Druck von edlem Wagyu-Fleisch gelungen. Nachdem es danach keine weiteren Neuigkeiten zu diesem Thema gab, ist es möglich, dass der TIP-3D-Druck, der beim Wagyu-Fleisch zum Einsatz kam, mit dem Projekt von Shimazdu industrialisiert und auf den Markt gebracht werden könnte. Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie über dieses und andere Themen aus dem Bereich des 3D-Drucks in der Lebensmittelbranche informiert.

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