Im Rahmen eines Wettbewerbs in Frankreich sollten Studenten ein Gerät innerhalb von acht Stunden entwickeln. Eine Gruppe entschied sich für einen 3D-Drucker, den sie zu einer Tattoomaschine umbauten und dafür entsprechende Änderungen an dem Gerät durchführten. Ein Video zeigt den ‚Tattoodrucker‘ in Aktion.

Tattoodrucker
Freiwillige vor: Der zu tätowierende Arm eines Freiwilligen wird für den Einsatz des 3D-Tattoodruckers vorbereitet (Screenshot Video © Appropriate Audiences).

Die Nadel wurde durch einen Stift ersetzt und trafen die Entscheidung nach dem Ende des Projekts ihre Idee weiterzuentwickeln. Bei der Fortentwicklung kam statt des Stifts ein Tattoo-Gerät zum Einsatz und zu ihrer Begeisterung arbeitete ihre Tattoomaschine erstklassig. Zu Testzwecken wurde eine Silikonhaut verwendet auf welcher mit der Maschine ein Tattoo entstand. In Tests soll geklärt werden, ob dies mit normaler Haut funktioniert und dazu stellte sich ein mutiger Student als Tester zur Verfügung.

Der 3D-Tattoodrucker ist eine innovative Entwicklung, deren Arbeit in einem Video bewundert werden kann (Video 1: Umbau des MakerBot 3D-Druckers zur Tattoomaschine; Video 2: Tattoodrucker im Einsatz beim tätowieren). Jedoch dürfte es noch eine Weile dauern bis das Gerät technisch ausgereift ist und man sich ohne Angst Tattoos drucken bzw. stechen lassen kann. Zur Zeit müssen Interessierte noch zu einem Tattoo-Studio gehen. Auf der anderen Seite könnten Tattoos durch Einsatz der 3D-Tattoomaschine günstiger werden aber zahlreiche Tattoowierer mit einem Jobverlust konfrontiert sein.

Die Bedienung der 3D-Tattoomaschine müssen die Studenten ebenso lösen wie den Druckvorgang bzw. Stechvorgang damit Tattoos weitesgehend schmerzfrei auf der Haut entstehen. Bei einer Markteinführung des Tattoodruckers dürfte das Interesse an dem Gerät seitens der Tattoo-Studios sicherlich groß sein, ob sich Tätowierer aber tatsächlich von einer Maschine ersetzlich machen und ob man sich von einer Maschinen tätowieren lassen würde, dürfte wohl zum heutigen Zeitpunkt noch fraglich sein. Oder wie seht Ihr das? 🙂

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