Ein Studententeam aus den USA hat den Bau eines neuen BMW X3 entworfen, in welchem der Einsatz von 3D-Drucktechnologie zu einer wichtigen Komponente wurde. Stratasys war darin ebenfalls beteiligt.

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Seit 2008 schon ist BMW ein Partner der Clemson Universität in South Carolina, in welcher Studenten immer wieder daran arbeiten können innovative Fahrzeuge zu kreieren. Im aktuellen Projekt, das unter den Namen Deep Orange läuft, sollen angehende Doktoranden mithilfe einer bestimmten Komponente den Bau eines innovativen, kostengünstigen und verbraucherfreundlichen BMW X3 planen.

3D-Prototyp BMW
Den Bau eines neuen BMW X3 hat das Team dank 3D-Druckern perfektionieren können (Foto: © 3d-print.com)

Nach monatelanger Planung, die kreative Ideen beinhaltete, wie das Design eines verschiebbaren Dachs und weiteren flexiblen Funktionen der Türen und Fenstern, stand das Studententeam vor einer mentalen Sackgasse. Die Aufgabe war es einen Wagen zu entwerfen, den es eigentlich schon gibt, der aber mit neuen Komponenten bereichert werden und für ein besseres Fahrerlebnis sorgen sollte. Die Kosten und das Herstellen der einzelnen Komponenten erwies sich als Herausforderung und so kam es, dass einem Student die Erleuchtung kam: den Einsatz von 3D-Druckern nutzen.

Es machte wenig Sinn die fehlenden Einzelteile, die überwiegend aus Metall bestanden, durch ein Stahlhersteller zu erhalten, viel mehr bot es sich an mithilfe von 3D-Drucktechnik diese selbst zu bauen. So entschied sich das Team eine ganz bestimmte Drucktechnik einzusetzen, die als Fused Deposition Modeling (zu Deutsch: Schmelzschichtung) bekannt ist. Auf diese Weise konnten größere Objekte erstellt werden, die aus demselben Thermoplast, wie das Ursprungsobjekt, produziert und anschließend miteinander verschmolzen werden konnten.

Prototyp BMW
So soll am Ende der neue BMW aus dem 3D-Drucker aussehen (Foto: 3d-print.com)

Das Team entschied sich Stratasys mit diesem wichtigen Auftrag zu versehen. Der 3D-Druckdienstleister und -Hersteller berechnete daraufhin, dass das Team mit ihnen bis zu 75 Prozent der Arbeit und bis zu 4 Monate sparen würden. Insgesamt hat Stratasys dem Team 14 Einzelteile mit ihrem ABS-M30 und Stratasys 900mc 3D Produktionssystem erstellt. Bei den Studenten angekommen mussten diese nur noch geschleift, gestrichen und in die richtige Position eingeschweißt werden. Nicht nur das Clemson-Team und Stratasys waren begeistert, auch BMW kam nicht umhin festzustellen, wie sehr 3D-Drucktechnologie den Bau ihrer Produkte bereichern kann.

Kostengünstige, leichte und genau einsetzbare Teile können im Automobilbau eine Menge ausmachen und genau da machen sich 3D-Drucker in jedem Fall bezahlt. Was haltet ihr davon? Hinterlasst Eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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