
Details zum CO-Laser-System

Der CO-Laser verfügt über eine Leistung von 50 Watt und erzeugt einen sehr feinen Laserstrahl mit einem halb so großen Fokusdurchmesser wie bei bestehenden SLS-Technologien. Damit können neue Belichtungsparameter und Bauteile mit hochfeinen Oberflächen umgesetzt werden.
Die FDR-Technologie wird bei der EOS Polymer-Produktionsplattform eingesetzt und macht neue Anwendungsbereiche beim kunststoffbasierten 3D-Druck möglich. Angewendet werden könnte diese Technologie im Bereich von Filtereinheiten und Fluidführungen, Elektronikbauteilen oder Konsumgütern wie z. B. Brillen. Dr. Tim Rüttermann, Senior Vice President Division Polymer, erklärt in der Mitteilung, dass die neue Technologie das Beste aus zwei Welten verbindet. Die Detailauflösung der Stereolithographie mit der Haltbarkeit und Qualität von pulverbasiertem industriellen 3D-Druck.
EOS P 500 oder CO-Laser basierte FDR-Technologie
Kunden können die bestehende EOS P 500-Variante mit einem CO2 Laser für hohe Produktivität und Materialflexibilität wählen oder sie entscheiden sich für die CO-Laser basierte FDR-Technologie für hochfiligrane Bauteile. Wer auf maximale Produktivität mit dediziertem Applikationsmaterial setzt, nutzt die auf der formnext vorgestellte LaserProFusion-Technologie. Den EOS P 500 3D-Drucker haben wir bereits vor zwei Jahren erstmals vorgestellt.
Dabei handelt es sich um ein System, das hochqualitative Kunststoffbauteile reproduzierbar im industriellen Maßstab der additiven Fertigung herstellt. Die Maschine verursacht niedrige Teilekosten und kann Polymermaterialklassen wie PA 12, PA 11, PA 6, TPU sowie weitere Hochleistungskunststoffe verarbeiten.
Bei der EOS LaserProFusion-Technologie kommen bis zu 1 Million Diodenlaser mit einer maximalen, kumulierten Laserleistung von über 5 Kilowatt zum Einsatz bei einer von der Bauteilgeometrie unabhängigen Belichtungsgeschwindigkeit. Mit der EOS LaserProFusion Technologie sind Kosteneinsparungen von bis zu 20 Prozent möglich.
EOS live von der formnext 2019
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