Das US-amerikanische Unternehmen Carbon 3D hat im letzten Jahr mit ihrem revolutionären „CLIP-Verfahren“ die Welt der 3D-Drucktechnik auf dem Kopf gestellt. Auch hier bei 3d-grenzenlos haben wir über das einzigartige Druckverfahren berichtet. Jetzt hat ein anderes Unternehmen an dem Verfahren Interesse gezeigt, sodass eine Partnerschaft unabdingbar wurde.

Die Rede ist von Ford. Schon seit einiger Zeit hat der Automobilhersteller die Vorteile von 3D-Druckern entdeckt und in der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen wie TurboSquid davon profitieren können. 3D-Druckmodelle von unterschiedlichen Wagen konnten für Ford hergestellt werden und so schneller und effizienter vermarktet und produziert werden. Carbon 3D wiederum ist erst seit kurzem an der Automobilherstellung interessiert.

Kabelverbindungen
Diese Kabeldurchführungen wurden mit dem CLIP-Verfahren hergestellt (Foto: © 3dprintingindustry.com)

Jetzt hat Ford sich an dem CEO von Carbon 3D gewandt um ein Projekt der beiden Unternehmen auf die Beine zu stellen. Das Ziel, das Ford hierbei verfolgt ist nicht nur die Möglichkeit Arbeitsprozesse und neuartige Designs binnen weniger Tage wirklich werden zu lassen, auch das Erstellen von Einzelteile mithilfe vom „CLIP-Verfahren“ hat der Automobilhersteller im Visier, durch diese Technik ließen sich Millionen einsparen. Ganz davon abgesehen, wie viel Zeit man damit gewinnen kann.

Wenn wir jetzt denken, dass diese Partnerschaft noch weit in der Zukunft liegt, dann ihren wir uns gewaltig, denn Ford hat mit dem „CLIP-Verfahren“ schon einige 3D-Objekte herstellen können und das mit Erfolg. Ford hat bereits elastoplastische Kabeldurchführungen für Wagentüren herstellen können. Diese schützen die eingebauten Kabelverbindung besser, wenn Türen geöffnet und geschlossen werden.

Ölschläuche
Und auch diese Ölschläuche konnten schnell dank Carbon 3D hergestellt werden (Foto: © 3dprintingindustry.com)

Ein anderes Mal hat Ford unterschiedliche Teile der Dämpfung-Stoßstangen für den Ford Transit Connect ausdrucken können. Auch beim Einbau eines V8 Motoren in einem neuen Design konnte 3D-Drucktechnik von Carbon 3D helfen: Die Ölkappe konnte von den Mechanikern nicht richtig erreicht werden und so wurden eben schnell einige Ölschläuche produziert, mit denen das Öl eingelassen werden konnte.

Und auch was die Materialsuche angeht können die Experten bei Carbon 3D aushelfen: Mithilfe des Unternehmens kann Ford jetzt auf effizienteres und kostengünstigeres Material wie Harz für den Bau einzelner Bauteile zurückgreifen, was beweist: Automobilherstellung und 3D-Druck sind einfach unschlagbare Partner.

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