Das niederländische Architekturbüro House of DUS und Aectual haben in limitierter Auflage mit 3D-Druck Pflanzengefäße aus Plastikabfällen hergestellt. Diese ähneln Muscheln und werden in der „Knokke“-Ausgabe des belgischen Magazins Sabato vorgestellt. Ein Gefäß benötigt ungefähr so viel Plastik wie in 120 Plastikshampooflaschen.

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Aectual und House of DUS LogoDas niederländische Architekturbüro House of DUS und Aectual haben für die jährliche „Knokke“-Reihe der belgischen Zeitschrift Sabato ein Produkt in limitierter Auflage kreiert. Die Sabato Mussel Planters sind ein Set aus zwei architektonischen Pflanzgefäßen, 3D-gedruckt aus Kunststoff. Die 100% aus recyceltem Kunststoff bestehenden Pflanzengefäße wurden von der natürlichen Muschelform inspiriert und sind für den Innen- und Außenbereich geeignet.

Details zu den 3D-gedruckten Pflanzengefäßen

3D-Druck der Gefäße bei Aectual
Die Pflanzengefäße (im Bild beim Druckvorgang) entstehen aus einer Mischung aus Strandplastik aus Knokke und PP-Abfällen von belgischen Haushalten(Bild © Aectual / Sabato).

Wie echte Muscheln hat jede ihre einzigartige Patina. Die Pflanzengefäße werden in begrenzter Auflage on-Demand produziert. Das Pflanzengefäß Wide ist 98 x 40 x 29 cm groß und das Pflanzengefäß Tall ist 55 x 45 x 49 cm groß. Bis zum 30. September sind sie exklusiv über den Online-Shop des Sabato-Magazins erhältlich und anschließend, bis maximal 500 Gefäße über Aectual erhältlich.

Sabato will jetzt in der Sommerzeit auf das Problem des Plastiks im Meer aufmerksam machen. Das Amsterdamer Studio hat diese Pflanzgefäße speziell für Sabato entworfen.

Hedwig Heinsman, die dritte Gründerin von Aectual, erklärt:

„Die Form bezieht sich auf die Muschelschale. Denn wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Muscheln eine enorme Menge an Mikroplastikpartikeln enthalten. Aber auch, weil eine Schale eigentlich von Natur aus 3D-gedruckt ist. Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass es Schicht für Schicht aufgebaut wurde. Aectual hat zwei Pflanzgefäße hergestellt: ein niedriges ovales und ein hohes rundes. Sie werden aus lokalem Plastikmüll gedruckt: einer Mischung aus Strandplastik aus Knokke und PP-Abfällen von belgischen Haushalten. Deshalb ist das Pflanzgefäß schwarz. Wenn Sie den gesamten Abfall mischen, bleibt die Farbe übrig.“

Die weißen Pigmente werden von Hand eingemischt, wodurch subtile Linien entstehen, die an Muschellinien erinnern. Jedes Pflanzengefäß ist individuell gedruckt und nicht in Form gegossen. Ein Gefäß enthält ungefähr so viel Plastik wie in rund 120 Plastikshampooflaschen. Mehr Beispiele zum Thema bietet unsere Themenseite „Recycling mit 3D-Druck“ und „3D-Druck und der Umweltschutz“ sowie regelmäßig aktuell der 3D-grenzenlos Magazin-Newsletter (jetzt abonnieren).

 

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