Der YouTuber James Bruton von XRobots Projects arbeitet hat die Arbeit an der dritten Version seines Open-Source-Projekts „openDog“ angekündigt und bereits erste Details präsentiert. Der 3D-gedruckter „openDog“ soll eine günstigere und zugänglichere Version des teuren Roboterhundes „Spot“ darstellen. Bis auf nur wenige Komponenten kann der „openDog“ vollständig mit einem 3D-Drucker hergestellt werden.

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James Bruton von XRobots ist ein Robotikingenieur und 3D-Druck-YouTuber, der mit der Arbeit an Version 3 seines 3D-Druck-Roboterhundes begonnen hat. OpenDog ist ein Open-Source-Projekt, das seit einigen Jahren zugänglichere, kostengünstigere Alternativen zu Spot von Boston Dynamics bieten soll. Dieser kostet im Einzelhandel circa 75.000 US-Dollar (64.000 Euro). Bis auf wenige Komponenten kann der Roboterhund auf kostengünstigen FDM-3D-Druckern hergestellt werden. Bruton nutzt für seine Arbeit den LulzBot TAZ Workhorse. Mit Astro haben wir 2019 einen 3D-gedruckten Roboterhund vorgestellt, der eines Tages Leben retten soll.

Änderungen seit openDog V2

Die wenigsten Roboterhunde haben rückwärts antreibbare Getriebezüge. Diese ermöglichen eine natürliche Federung in den Beinen des Hundes, ähnlich der eines Autos. Die Ansteuerung der Motoren per Software ermöglichte eine Federung in Echtzeit. Die Untersetzungen müssen weniger als 10:1 betragen, damit die rückwärts antreibbaren Getriebe funktionieren. Das Förderband-basierte Reduktionssystem der Version 2 war für Bruton die einfachste entwickelbare Lösung. Aufgrund der räumlichen Beschränkungen der Riemen und Riemenscheiben lieferte es nur eine 5:1-Reduzierung.

Für die neue Version von openDog plante Bruton eine kompaktere, komplett neue Getriebelösung. Die Hardware soll so offen und zugänglich wie möglich bleiben, damit sie 3D-druckbar und langlebig bleibt. Außerdem soll sie sich recht schnell bewegen. Er entschied sich für ein Zykloidengetriebe, das statt herkömmlicher Zahnräder Zykloidenscheiben nutzt.

Bruton sagte:

„Ich habe mit diesen Reduktionen ziemlich viel getestet, einschließlich eines Schubs auf einem Skateboard für ein paar Meilen ohne sichtbare Abnutzung, und alles war in PLA gedruckt. Ich habe bereits ein Testroboter-Hundebein mit zwei Zykloidenantrieben gebaut. Dieses Mal bauen wir 12 davon und fügen sie alle in eine mechanische Baugruppe für openDog V3.“

Ein Großteil von openDog V3 ist als Prototyp bereits fertig. Der neue Zykloidenantrieb ist spielarm und robust gebaut. Der Roboterhund lässt sich zusammenfalten, sodass er transportiert werden kann. Ohne Elektronik soll er am Ende 25 Kilogramm wiegen. Spot von Boston Dynamics wiegt 32 Kilogramm. Der openDog V3 verfügt über zusätzlichen Batterieraum für die doppelte Batterielebensdauer, Kohlefaserrohre für einen verstärkten Rahmen und 3D-gedruckte TPU-Füße zur Stoßdämpfung.

Video zum openDog V3

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