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Fortschritt oder Humbug?: Wie man 3D-Objekte aus Licht herstellt

Der indische Architekt Ekaggrat Singh Kalsi ist fasziniert von 3D-Drucktechnik und hat es jetzt geschafft ein 3D-Objekt mit einem einzigartigen Material anzufertigen. 

Es ist schon erstaunlich, was man alles mit 3D-Drucktechnik anstellen kann. Nicht nur können innerhalb von Minuten 3D-Objekte hergestellt werden, auch das Material, mit dem gearbeitet werden kann ist mittlerweile an Vielfalt nicht zu schlagen. Doch es gibt immer wieder Menschen, die sich damit nicht zufrieden geben. Kaum etwas entdeckt, planen sie schon das nächste. So wie der indische Projekt-Architekt, dem jetzt etwas sehr seltenes gelungen ist.

Drucken mit Licht

Wie eine Szene aus einem Film sieht das Drucken mit Licht aus (Foto: © 3dprint.com)

Ekaggrat Singh Kalsi hat an der Architektenschule der CEPT Universität in Ahmedabad, Indien studiert und ist nebenbei ein großer 3D-Druckenthusiast. Die Technik mit der 3D-Drucker schichtenweise ein Objekt herstellen, kam dem Architekten nur entgegen, als er entschied diesen Druckvorgang mit Licht auszuprobieren. Statt irgendeines Materials verwendet er LED-Lichter.

Schon letztes Jahr im Juni hatte Kalsi damit angefangen und steckte auch Monate später noch immer in den Kinderschuhen. Heute ist er weiter: 5mm RGB LED-Lichter hat er an die Anschlüsse seines 3DR delta angebracht und es geschafft, dass die Kamera, die er bei der Herstellung der 3D-Objekte benötigt, automatisch startet und stoppt. Währenddessen wird der Verschlussauslöser für ganze vier Minuten gedrückt gehaltene.

3D-Druck mit Licht

Aus zehn Winkeln konnte Kalsi ein rotierendes Bild des Gesichts seiner Tochter erstellen (Foto: © 3dprint.com)

Kalsi konnte dann den Auslöser an eine der 3D-Drucker-Nadeln anzubringen, einen Opto Isolator anwenden, ein Bild seiner Tochter aufnehmen und sich dann an die Arbeit machen das Bild mit Licht zu duplizieren. War die Kamera einmal automatisiert musste Kalsi Gcodes entwickeln, mit denen die unterschiedlichen Winkel des Gesichts wiedergegeben werden würden. Mit insgesamt zehn Winkeln musste am Ende weitergearbeitet werden. Kalsi gelang schließlich ein rotierendes .GIF Bild, was wiederum mithilfe eines Skripts von Grasshopper 3D möglich wurde. Dieses Skript ist der Lage jedes 3D-Objekt in besagte Codes umzuwandeln, die dann das Licht in Kalsis Projekt an und ausschalten würden.

Nicht nur Bilder kann Kalsi vorweisen, auch ein Video zeigt, wie einzigartig sein Projekt ist. In bester Auflösung kann man sehen, wie das schwebende Gesicht seiner Tochter Form und Farbe annimmt. Wenn das nicht fortschrittlich ist!

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