Die Nasa-Mission zum Mars ist nun einige Jahre her, doch haben Wissenschaftler es jetzt geschafft die Daten der Opportunity zu analysieren und sie mithilfe von 3D-Druckern wirklich werden zu lassen.

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Opportunity
Die Opportunity auf dem Mars (Bild: © 3dprintingindustry.com)

Wenn es um 3D-Drucker und deren Technologie geht, dann denken wir (trotz aller Fortschritte und Einsätze) immer zuerst an etwas, außergewöhnliches, futuristisches, etwas, was nur in Alien- und Terminator-Filmen vorkommt. Und auf dem ersten Blick mag das auch den Eindruck erwecken, als sei es nur ein weiterer Technik-Hype, der nicht lange währen wird. Doch bei 3D-Technologie geht es um so viel mehr. Es zeigt, wie fortschrittlich unsere Welt geworden ist und wie viel wir noch erreichen können. Und nicht nur hier auf der Erde machen sich die Gerät bezahlt, auch um das außerirdische zu verstehen hat man mit ihnen schon einiges erreichen können.

Als 2009 die Mission zum Mars gestartet wurde, hatten die Wissenschaftler nicht damit gerechnet, dass sie einen Meteoriden auf dem Roten Planeten finden würden. In der Hoffnung Wasser zu entdecken, nahm der Roboter Opportunity schließlich doch genaue Aufnahmen vom Gestein um sie dann an die Nasa zurückzuschicken. Es stellte sich heraus, dass der zwei Fuß große Steinbrocken, Block Island wurde er später getauft, tatsächlich ein Meteorit war, der hauptsächlich aus Eisen und Nickel bestand.

Black Island
Am Ende konnte mit dem 3D-Drucker ein maßgetreues Modell des Meteoriden hergestellt werden (Foto: © 3dprintingindustry)

Mit einem Stratasys Dimension 1200 3D-Drucker entschieden sich die Wissenschaftler bei der Nasa ein Duplikat des Meteoriden herzustellen. Es ist eines der ersten Modelle, die exakt mittels Daten der Oppurtinity hergestellt worden ist und es eröffnet damit eine völlig neue Art weitere Modelle des Sonnensystems zu erhalten.

Der echte Meteorit ist tatsächlich viel größer und dennoch hat es mehr als 350 Stunden gedauert das Modell zusammenzubauen. Es mussten verschieden große Einzelteile hergestellt werden. Am Ende wurde er noch von den Wissenschaftlern angemalt. Die Nutzung von 3D-Drucker in dieser Marsmission zeigt, dass es keinen besseren Weg bisher gibt Informationen aus dem Weltall zu erhalten – so maßstabsgetreu und authentisch haben Wissenschaftler noch nie arbeiten können.

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