Schutzausrüstung:

US-Army benutzt 3D-Drucker um neuartige Panzer herzustellen

Eine Kooperation zwischen amerikanischen und israelischen Wissenschaftlern und der US-Army hat zu der Idee eines neuartigen Panzers geführt, der nicht nur mit dem 3D-Drucker hergestellt werden soll, sondern auch den Aufbau von Fischschuppen zum Vorbild hat. Das MIT und Technion stecken hinter diesem Projekt.

Panzer aus dem 3D-Drucker
Professor Stephan Rudykh zeigt die Flexibilität der Fischschuppen anhand eines ausgedruckten Modells. (Bild © Technion)

Die Flexibilität der Schuppenstruktur und die Produktionsvielfalt, die ein 3D-Drucker bieten kann, waren ausschlaggebend für den Prototypen eines neuartigen Körperpanzers. Mit diesen beiden Eigenschaften ausgestattet soll es jedem Träger möglich werden sich schneller zu bewegen. Mehr noch, es soll auch mehr Schutz als ein herkömmlicher „Kevlar“-Körperpanzer bieten können.

Panzer, die in Kämpfen eingesetzt wurden, weisen schon seit Jahrhunderten eine sogenannte Schuppenstruktur auf, doch haben sie mit der von Fischen nur wenig bis gar nichts gemein. Üblicherweise bestanden sie aus steifen Platten, die aneinander gebunden wurden und damit nur wenig Bewegungsspielraum übrig ließen. Doch der Körperpanzer, der jetzt vom MIT und Technion entwickelt wird soll mehr können: Zwar besteht der Panzer immer noch aus Platten, doch sind diese durch eine spezielle Technik biegsamer.

3D-Körperpanzer-Struktur
Die mikroskopische Aufnahme zeigt wie die einzelnen Schuppen des Panzers sich mit den starren Oberflächen verbinden. (Bild © Technion)

Die Unterschicht ist dabei aus dieser „Fischschuppen“-Struktur gebaut und direkt mit den anderen Panzerteilen verbunden. Viele Fische nutzen diese einfach Technik um sich vor Feinden zu schützen, das ist das, was die Wissenschaftler auf die Idee gebracht hat, so Stephan Rudykh, Professor der amerikanischen Technion-Gemeinschaft. Mit dem 3D-Drucker „Objet500 Connex“ von Stratasys konnte der Wunsch nach einem flexiblen, leichten aber starken Panzer schließlich erfüllt werden.

Das MIT wurde bei diesem Projekt außerdem von der US-Army finanziell unterstütz, da diese an solchen Produkten mit großer Sicherheit interessiert sein dürfte. Bis jetzt sind nur Prototypen vorhanden, die noch getestet werden müssen, doch mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sie schon bald von Soldaten oder Polizisten in den USA getragen werden.

Was haltet ihr von einer solchen Idee? Zu was werden 3D-Drucker wohl in Zukunft noch in der Lage sein? Hinterlasst euren Kommentar oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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