Der 3D-gedruckte Granatwerfer namens RAMBO (Rapid Additively Manufactured Ballistics Ordnance) wurde schon von Forschern der US-Army – Abteilung Rüstungs-, Entwicklungs- und Ingenieurforschungszentrum – getestet. Vorgestellt wurde der RAMBO Granatwerfer erstmals auf der Verteidigungskonferenz 2016.

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Eine der ersten Handlungen von Trump sollte die Änderungen der Zuteilung der Gelder sein. 54 Milliarden Dollar sollen ins Militär fließen, dafür soll Geld in der Auslandshilfe und für Kunst gespart werden. Erschreckend ist, dass die US-Army schon vor der Genehmigung des Geldes damit beschäftigt war, diese Waffe zu entwickeln. Nun sind schon die ersten Tests gelaufen und die neue Ära der Waffen hat begonnen: US-Army Waffen aus dem 3D-Drucker. Schneller produziert. Preiswerter. Höhe Stückzahlen.

Im Zuge dessen hat jetzt der US-Präsident Trump und seine Verteidigungsabteilung ein persönliches Highlight entwickelt, den 3D-gedruckten RAMBO Granatwerfer. Noch zwei weitere Firmen haben an der Entwicklung dieser Waffe gearbeitet. Das US-Army Manufacturing Technology Program und America Makes. America Makes ist eine führende Firma für die additive Fertigung und sehr am Fortschritt dieses Projektes interessiert, klar.

Welche Verfahren wurden verwendet?

Das direkte Metall-Lasersintern (DMLS) Verfahren kam hier zum Einsatz. DMLS ist eine sehr präzise 3D-Drucktechnologie. Neu an dieser Waffe ist, dass fast alle Teile mit einem 3D-Drucker hergestellt wurden, bis auf Federn und Befestigungselemente.

Der 3D-gedruckte RAMBO Granatwerfer benötigt nach dem Druck noch einiges an Bearbeitung. Zum Beispiel muss die Fassung in einem Schleifbad mit Sand getrommelt werden und beide Teile müssen mit einer Typ III-Härte anodisieren werden (ein elektrolytisches Verfahren zur Härtung des Materials). Die Herstellung war trotzdem schneller als mit herkömmlichen Methoden. Das würde dem Militär den Vorteil bringen, die Soldaten schneller mit Waffen auszustatten und an neue Gegebenheiten anzupassen. Die Fassung und der Empfänger brauchten 70 Stunden im Druck und die Nachbearbeitung dauerte nochmal 5 Stunden.

Desweiteren wurde auch die Munition gedruckt. Eine Serie der M781 40 mm Munition, mit den Teilen Windschutzscheibe, Projektilkörper und das Patronengehäuse. Dafür wurde unter anderem das selektive Lasersintern (SLS) Verfahren angewendet. Das Spritzgussverfahren wurde für die mit Glas gefüllten Nylonkartusche verwendet.

Einzelteile der munition
Die 3D-gedruckte Munition des Granatwerfers RAMBO(Bild©armyforlife).

Die Tests waren erfolgreich

15 Schüsse wurden ferngesteuert durchgeführt und die Fassung der Waffe zeigte keine Anzeichen von Verschleiß. Die Munition erreichte die gleiche Geschwindigkeit, wie die Munition, die aus einer herkömmlich hergestellten Waffe abgefeuert wurde.

Der U.S. Army liegt es bei dem RAMBO-Projekt  nicht daran, den Nutzen des 3D-Drucks zu zeigen, so die U.S. Army in einer Mitteilung. Da aber bei den Tests einige Patronen angeknackst waren, musste das Design schnell geändert werden. Das war dank des 3D- Drucks schlichtweg schnell und unkompliziert möglich, heißt es weiter.

Die amerikanische Verteidigungsforschung hat auch nicht das Ziel Geld und Ressourcen zu sparen, sondern sie möchte herausfinden, ob man Waffen und Munition mit additiver Fertigung herstellen kann und wie man im Allgemeinen noch schneller Waffen und Munition auf die Gegebenheiten anpassen kann.

An Kosten entstehen 100 Dollar pro Pfund für pulverförmiges Metall, das für den 3D-Druck zum Einsatz kommt. Dabei entsteht kein Schrott und es ist kein weiteres Personal nötig. Es müssen noch weitere Prüfungen folgen, deswegen werden Soldaten diese Waffen noch nicht in die Hände bekommen. Über die weitere Entwicklung im Bereich des 3D-Drucks berichten wir wie gewohnt täglich im Newsletter von 3D-grenzenlos.

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