Dem US-3D-Drucker-Hersteller Stratasys und den jungen Designerinnen Julia Koerner und Ganit Goldstein aus Japan ist es gelungen, im Rahmen eines EU-finanzierten Verbundprojekts Kleidungsstücke mithilfe der PolyJet-3D-Drucktechnologie zu realisieren. Es entstanden einzigartige Kimonos und Kleider. Wir stellen die Ergebnisse und die Möglichkeiten für die Modeindustrie vor.

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Im Zuge des EU-finanzierten Verbundforschungsprojekts Re-FREAM haben die Modedesignerinnen Julia Koerner und Ganit Goldstein mit der PolyJet-3D-Drucktechnologie von Stratasys an Kimonos und Kleidern aus dem 3D-Drucker gearbeitet. Das Projekt hat Stratasys in seinem Blog vorgestellt.

Mit Goldstein und Koerner gelang es Stratasys, die PolyJet-Technologie für die Anforderungen moderner Bekleidung zu optimieren und das maßgeschneiderte Modedesign wirtschaftlich rentabler zu gestalten. Die Designerin Anouk Wipprecht stellte im Juni 2020 ihr 3D-gedrucktes Kleid mit Warnsensoren vor, das ebenfalls mithilfe der PolyJet-Technologie realisiert wurde. Bei einem Projekt im Vorjahr zeigten Stratasys und Ganit Goldstein bereits die Möglichkeiten des Multi-Material-3D-Drucks am Beispiel der Schuhkollektion Shifted Craft.

Die Arbeit von Ganit Goldstein

Ganit Goldstein erlernte in Japan das Verweben und setzte sich dort mit asiatischer Stickerei und Textilmalerei auseinander. Das für das Projekt entwickelte Kimono-Design entspringt der japanischen Ikat-Farbmethode. Garn wird dabei fest gewickelt und kontinuierlich gefärbt, bis das gewünschte Muster erreicht wurde. Mit zusätzlichem Material wird das fertige Design durch 3D-Druck auf Textilien angebracht. Ein einzigartig gestaltetes Kleidungsstück entsteht. Die Textilien dienen hierbei als Grundgerüst des Kleidungsstücks.

Goldstein sagt:

„Mit Blick auf die heutige Modewelt möchte ich eine neue Art der Herstellung einführen, die von der Massenproduktion zum kundenspezifischen Design übergeht. Das Potenzial des 3D-Drucks hat Designs ermöglicht, die vorher nicht möglich waren. Wirkliche Veränderung wird jedoch erst durch eine neue Art von Textil erreicht. Eine neue hybride Welt des Handwerks und des mehrfarbigen 3D-Drucks verbindet vergangene, aktuelle und künftige Techniken und bringt die Modewelt weiter.“

Die Arbeit von Julia Koerner

Die ARID-Kollektion basiert auf der Grundlage von Forschungsarbeiten, die sich auf digitale Prozesse von 2D bis 3D für naturinspirierte Geometrien und die Anpassungsfähigkeit mit mehrfarbigen 3D-Druckteilen konzentriert. Die Kollektion wurde auf dem virtuellen ARS Electronica Festival vorgestellt.

38 verschiedene 3D-gedruckte Teile wurden hierbei zu einem Kleid verbunden. Mit der PolyJet-Technologie von Stratasys wurde direkt auf Stoffe gedruckt. Koerner erzielte mit lebendigen Farben einen Schimmereffekt, der bei der Bewegung des Kleidungsstücks zu erkennen war. In einem ausführlichen Artikel haben wir vor einiger Zeit die zehn ausgefallensten Kreationen aus der Modewelt vorgestellt, die mithilfe des 3D-Drucks entstanden sind.

Das Re-FREAM Projekt „WeAreAble“ im Video

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