Die Hamburger Bootswerft Ziegelmayer beauftragte das mit 3D-Druck vertraute Unternehmen Fehrmann Alloys mit der Herstellung einer 3D-gedruckten Ruderblattaufhängung für das australische Segelteam bei den Olympischen Spielen 2020. Dabei griffen sie auf ihre Aluminiumlegierung AIMgty zurück. Das Ergebnis gab den Beteiligten Recht. Das australische Segelteam landete auf dem ersten Platz und holte die Goldmedaille bei den weltbesten Seglern in der 470er-Klasse.

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Die Hamburger Bootswerft Ziegelmayer beauftragte Fehrmann Alloys mit einer Ruderblattaufhängung für Segeljollen, die höchsten Belastungen standhalten müssen. Das 3D-Druck-Unternehmen nutzte dafür die High-Performance-Aluminiumlegierung AIMgty. Wir haben das Material im Vorjahr in einem Artikel vorgestellt. Die Silicium-freie High-Performance-Aluminium-Legierung AlMgty kann Metallteile aus dem 3D-Drucker farbig veredeln.

Details zur 3D-gedruckten Ruderblattaufhängung

3D-gedruckte Aufhängung aus AIMgty
Die 3D-gedruckte Aufhängung aus AIMgty (im Bild) wird von Ziegelmayer künftig in Serie genutzt (Bild © Fehrmann Alloys).

Die Bootswerft Ziegelmayer ist laut einer Pressemitteilung, die das 3D-grenzenlos Magazin von Fehrmann Alloys erreicht hat, weltweit führend in der Herstellung von Segelbooten der teilnehmenden Mannschaften bei den Olympischen Spielen in der 470er-Klasse. Für den Auftrag an Fehrmann Alloys benötigte Ziegelmayer gute Festigkeit mit hoher Duktilität und Korrosionsbeständigkeit.

Das Unternehmen plante, nach der Testphase die Ruderblattaufhängungen in Serie einzusetzen. Der Werkstoff sollte dazu sowohl im Sandguss als auch mit 3D-Druck den hohen Anforderungen entsprechen.

Dass der Werkstoff dieselben mechanischen Eigenschaften im gedruckten und im gegossenen Bauteil aufweisen muss, war eine wesentliche Voraussetzung für die schnelle Produktentwicklung und Testphasen mit der 3D-gedruckten Bauteile. Tests an Booten in verschiedenen Meeren weltweit bewiesen die hohe Korrosionsbeständigkeit und die mechanische Belastbarkeit.

Gold für Australier in Tokio

Die AIMgty-Ruderaufhängung zeigte ihre Leistungsfähigkeit mit dem bei den Olympischen Spielen in Tokio. Die Australier, welche die aus AlMgty 3D-gedruckte Ruderaufhängung einsetzten, gewannen damit Gold beim Segeln in der 470er-Klasse.

Auch andere Sportler profitierten von den Vorteilen von 3D-Druck bei den Olympischen Spielen. Die Hyundai Motor Group unterstützt das koreanische Bogenschützenteam bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio (Japan) mit individuell hergestellten Handgriffen aus dem 3D-Drucker. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio startete eine Athletin mit Nike Laufschuhen aus dem 3D-Drucker.

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