Das US-amerikanische Unternehmen und 3D-Druck-Spezialist Essentium stellt zusammen mit dem COVID-19 Response Strategy Team wiederverwendbare Schutzmasken-Bausätze aus dem 3D-Drucker her. Diese werden an Ersthelfer in den USA verteilt und sollen die Ansteckungsgefahr von medizinischen Personal mit dem neuartigen Coronavirus reduzieren. Die erste Ausstattung erhielt die örtliche Polizei.

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Das US-amerikanische 3D-Druckunternehmen Essentium hat mithilfe eines COVID-19 Response Strategy Teams Möglichkeiten erarbeitet, um im Rahmen seines 3D-Druck-Know-Hows und -Möglichkeiten einen Beitrag zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie zu leisten. Davon berichtet der Hersteller dem 3D-grenzenlos Magazin in einer Pressemitteilung. Essentium brachte seine Kapazitäten, sein Wissen und die Erfahrung bei der Produktion von Materialien und Lösungen mit ein. Ein Schutzmasken-Kit war das erste Ergebnis der Überlegungen. Es besteht aus einem wiederverwendbaren 3D-gedruckten Maskenrahmen und einem Filtermedium.

Details zum Schutzmasken-Kit

Polizei Pflugerville mit Lieferung der Masken
Die Nahe dem Hauptsitz von Essentium befindliche Polizei Pflugerville erhält als Erstes die wiederverwendbaren 3D-gedruckten Masken (Bild © Essentium).

Der 3D-gedruckte Maskenrahmen ist wiederverwendbar und wird aus dem Material Essentium TPU74D (thermoplastisches Urethan) hergestellt. Dadurch lässt sich der Rahmen leicht reinigen und kann mit austauschbaren Einweg-Filtrationsmedien genutzt werden. Der Einsatz der Maske ist für den nicht-medizinischen Gebrauch während der COVID-19-Epidemie auf Grundlage der FDA-Notfallgenehmigung gedacht. Das Design der Maske ist frei verfügbar über das Open-Source-Modell des National Institute of Health. Alle Informationen zur Maske gibt es auch auf der Website von Essentium.

Die Polizei und Feuerwehr der Stadt Pflugerville, die sich in der Nähe des Hauptsitzes von Essentium befindet, erhalten die ersten 500 Masken. In der Vorwoche wurden die ersten dreißig Einheiten geliefert. Wie viele andere Unternehmen aus der 3D-Druckbranche richtet Essentium derzeit seine Ressourcen auf die Produktion von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für Mediziner und andere Ersthelfer. So will das Unternehmen zu Beginn etwa 5.000 Einheiten pro Woche schaffen. Der Autohersteller Ford setzt ebenfalls im Moment alles daran, dem medizinischen Personal mit 3D-gedruckten Gesichtsschutzschilden zu helfen.

Lars Uffhausen, COO, CFO und Mitbegründer von Essentium, sagt dazu: „Ersthelfer sind nicht nur Polizisten, medizinisches Personal oder Mitarbeiter von Notfalldiensten. Auch Mitarbeiter von Lebensmittelgeschäften, Lieferdiensten und der Müllabfuhr zählen dazu. Dank ihnen können wir in Sicherheit daheimbleiben. Ich bin von dem Engagement beeindruckt. Essentium kann zwar kein Ersthelfer sein, aber in der zweiten Reihe helfen. Gerät die Lieferkette für PSA ins Stocken, können wir Hilfe leisten. Wir finden schnell zuverlässige Lösungen in reproduzierbarer Güte und können diese in großem Maßstab liefern.“

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