Ingo Aicher, Initiator der Non-Profit-Initiative #StopTheDrop, hat den Lockdown genutzt, um eine Kunststoffmaske zu entwickeln und mit seinem 3D-Drucker herzustellen. In Kombination mit einem Kaffeefilter wird die Maske zu einer einfachen, behelfsmäßigen Alltagslösung in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. Ein Wettbewerb soll Unternehmen und Privatpersonen jetzt dazu animieren, den Protoypen weiterzuentwickeln und die Initiative voranzubringen.

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In vielen Ländern weltweit wird derzeit freiwillig erwartet oder gesetzlich vorgeschrieben, Schutzmasken einzusetzen, um seine Mitmenschen vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus und der Lungenkrankheit COVID-19 zu schützen. Es mangelt jedoch wie schon in medizinischen Einrichtungen auch hier an der Verfügbarkeit. Die Non-Profit-Initiative #StopTheDrop hat eine Schutzmaske vorgestellt, die einfach modifizier- und reproduzierbar ist. Der Prototyp wurde für die effektive, kostengünstige und massentaugliche Verwendung zum Schutz Dritter vor einer Tröpfcheninfektion entwickelt, wie der Initiator in einer Pressemitteilung gegenüber dem 3D-grenzenlos Magazin erklärte. Die Maske ist allerdings nicht für den Einsatz im medizinischen Bereich gedacht, sondern soll Menschen im Alltag schützen die COVID-19-Krankheit weiterzuverbreiten.

Details zur Schutzmaske

Die Schutzmaske ist aus einem zweiteiligen Rahmen, der ergonomisch-stabil aus Kunststoff hergestellt wird. In die Maske lässt sich ein Kaffeefilter einspannen und leicht wieder austauschen. Die Materialkosten liegen im Bereich weniger Cent. Die Maske ist schnell herstellbar und einfach in der Handhabung. Fachleute sehen die Kombination aus ergonomischem Maskenrahmen und einfachem Kaffeefilter als ausreichend für den angestrebten Zweck an.

Ingo Aicher, Initiator der Initiative will mit #StopTheDrop kein Geld verdienen, sondern helfen. Aus dem Lockdown heraus hatte er das Ziel, stillstehende oder neue Kapazitäten zur Produktion und Distribution zu motivieren. Aicher, der in Liverpool lebt und dort digitale Operationssäle konzipiert und einrichtet, hat die Zeit genutzt und den Prototypen am eigenen 3D-Drucker hergestellt.

Wettbewerb bis zum 26. April

MAF 1 Protoyp

Die Maske besteht aus einem zweiteiligen, ergonomisch-stabilen Kunststoff-Rahmen, in den sich Kaffeefilter einspannen und austauschen lassen (Bild © Screenshot YouTube Video „StopTheDrop how to build the MAF1“).

Bis zum 26. April will er mit einem Wettbewerb zur Weiterentwicklung von Design und Produktion des Prototyps beitragen. Er hat Preisgelder in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt. Auf der Website www.stopthedrop.today informiert er über Ergebnisse und teil neue Informationen zu seinem Projekt mit. Das gesammelte Wissen soll öffentlich zugänglich werden. Er hofft, dass Spezialisten die Initiative aufgreifen oder verbessern und die allgemeine Maskenproduktion beschleunigen. Die ehrenamtliche Initiative hat in wenigen Tagen sehr viele motivierte Freiwillige gefunden, die ihren Beitrag leisten wollen.

Auch andere Initiativen werden derzeit ins Leben gerufen, um möglichst viele Lösungen für den Kampf gegen das SARS-CoV-2-Virus voranzubringen. Dassault Systèmes lanciert zum Beispiel mehrere Initiativen und 3D-Druck-Projekte im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. Auf unserer Themenseite „Coronavirus-Pandemie und 3D-Druck“ sind all die uns bekannten Protoypen, Projekte, Initiativen und kreativen 3D-Druck-Lösungen, die in dieser Krisenzeit helfen können, zusammengefasst. Außerdem haben wir in einem Artikel 12 kostenlose 3D-Druckvorlagen vorgestellt, die ebenso nützlich sein können.

Die Facemask „MAF1“ im Video

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