
Die Forscher verwendeten für den Druck eine Form des Laser-Sinterns, bei dem das Metallpulver Schicht für Schicht verschmolzen wurde. Dadurch Nähte und andere Schwachstellen verhindert. Natürlich ist der 3D-Druck nicht das schnellste Verfahren zur Herstellung von Munition, zeigt aber auf, welch unterschiedliche Designs und Verwendungen möglich sind.

Geprüft wurden die 3D-Kugeln vom Fond sowie vom Unternehmen JSC Tsniitochmash. Die Schießergebnisse zeigen, dass die Kugeln die erforderliche Durchschlagskraft besitzen und genauso effektiv wie konventionell hergestellte Munition arbeiten.
Der legendäre Waffenhersteller Ischmasch, welcher das international bekannte Sturmgewehr Kalaschnikow AK-47 herstellt, schlug bereits im Februar dieses Jahres vor, für den Bau eines neuen Sturmgewehrs den 3D-Druck zu nutzen. Das russische Unternehmen Stankoprom wurde daraufhin von Ischmasch beauftragt, einige 3D-Druck-Metallteile für neue Waffen zu produzieren.
Der russische Verteidigungssektor könnte somit der größte Bereich des Landes sein, der die 3D-Druck-Technologie nutzt. Weltweit ist dies ein sehr umstrittenes Thema. Der 5. US Circuit Court of Appeals sprach sich bereits dafür aus, den Online-Vertrieb von 3D-druckbaren Waffenkonstruktionen als illegal einzustufen und entsprechend zu verfolgen.






