Local Motors:

Golfwagen aus flexiblen Materialien mithilfe von 3D-Druckern gebaut

Der US-amerikanisch Automobilhersteller Local Motors überrascht immer wieder mit neuen Autos und Projekten. Jetzt hat das Unternehmen zwei Fahrzeuge gebaut, die nicht nur wieder aus dem 3D-Drucker stammen, sondern auch aus neuartigen Materialien bestehen.

Golfwagen
Fahrzeuge aus dem 3D-Drucker ist zu einer von Local Motors bisher beeindruckendste Spezialität geworden (Foto: © 3dprint.com)

Wer im letzten Jahr aufmerksam war, dem dürften im Zusammenhang mit 3D-Druckern Local Motors durchaus ein Begriff sein. Der in Arizona sitzende Autohersteller ist seinen Konkurrenten, was den Einsatz von 3D-Drucktechnologie im Automobilsektor angeht, meilenweit voraus. Als im vergangenen Jahr das Unternehmen den „Strati“ auf der International Manufacturing Technology Show in Chicago präsentierte, staunte man nicht schlecht über das fahrtüchtige 3D-Druckauto. Jetzt hat Local Motors die nächste Idee gehabt.

Local Motors ist nicht nur ein führender Autohersteller, sondern auch daran interessiert mithilfe von neuen Techniken und Materialien zu arbeiten. Das Unternehmen stellt 3D-Modelle her, forscht nach neuen Möglichkeiten Autos zu bauen und investiert ebenso in die 3D-Druckforschung. Während „Strati“ aus einer Kohlenfaser- und ABS-Komposition zusammengebaut wurde, hat Local Motors bei den neusten Fahrzeugen mit den Materialien experimentieren wollen.

NinjaFlex/SemiFlex
So flexibel ist das Baumaterial der neuen LM-Fahrzeuge (Foto: © 3dprint.com)

Heraus kamen zwei Golfwagen-ähnliche Fahrzeuge, die aus bestimmten Materialien namens NinjaFlex und SemiFlex hergestellt wurden. Von Fenner Driver entwickelt handelt es sich dabei um gummiartige Materiale, die vor allem bei der Herstellung der Sitzbänke und Stoßstangen eingesetzt wurde. Diese Stoffe sind flexibler, weicher und offensichtlich besser zum Sitzen geeignet.

Schon im Juni hatte das Projektteam bei Local Motors angefangen mit den beiden neuartigen Materialien zu arbeiten, das Projekt sollte für die DMM Universität am 4. Juli fertiggestellt werden. Jetzt fragt man sich, was als nächstes vom Automobilhersteller erwartet werden kann. Ein Auto aus dem 3D-Drucker kann von der Liste gestrichen werden und auch Fahrzeuge, die aus weichen Materialien bestehen und schick aussehen ist Local Motors bereits gelungen. Doch was kommt dann? Wir dürfen gespannt sein. So viel ist aber sicher, das Projekt zeigt nur einmal mehr, dass 3D-Drucktechnologie in die Automobilherstellung gehört.

Was sagt ihr zu den Fahrzeugen? Hinterlasst Eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.


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