Das spanische Hersteller für technische Lösungen zur Automatisierung NGNY Devices hatte bisher einen langwierigen Produktionsprozess. Erst die Integration von 3D-Druck in die Konstruktions- und Produktionsprozesse konnte die Prozesse entscheidend verändern. Somit spart das Unternehmen jetzt mehrere Zehntausende Euro pro Jahr.

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NGNY Devices ist ein spanisches Unternehmen, das 2015 gegründet wurde und sich auf den Entwurf und Bau von automatisierten Anlagen, die meist in automatisierten klinischen Labors eingesetzt werden, fokussiert hat. NGNY Maschinen können bis zu 1.000 Röhrchen pro Stunde klassifizieren, was im Fall von rund um die Uhr arbeitenden Laboratorien bis zu 24.000 Röhrchen pro Tag ergibt. Ein Artikel auf der Website des 3D-Drucker-Herstellers BCN3D zeigt jetzt den Erfolg, den NGNY Devices mit der Anwendung von 3D-Druck seit mehreren Monaten hat.

Vorteile durch den 3D-Druck

Die Maschinen werden ihrem Zweck entsprechend vollständig an den Kunden angepasst. NGNY konzipiert ständig neue Teile mit neuen Funktionen. Die hauseigenen 3D-Drucker helfen den geschulten Mitarbeitern dabei, Konstruktions- und Herstellungsprozesse zu beschleunigen und Endprodukte für jede ihrer Maschinen zu entwickeln, zu testen und herzustellen.

NGNY entwickelt die Teile zunächst am PC, druckt sie je nach Bedarf in PLA oder PA und testet sie anschließend. Beim Iterationsprozess behält der Produktdesigner die ursprünglichen Spezifikationen bei und nimmt geringfügige Änderungen vor. Am Ende wird ein Teil ausgewählt, welches alle mechanischen Anforderungen erfüllt. Im letzten Schritt werden neue Teile in die zu bauende Maschine implementiert. Mit den Sigma-3D-Druckern von BCN3D werden dann die endgültigen Teile hergestellt.

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Anlagen von NGNY Devices werden in automatisierten klinischen Labors eingesetzt (Bild © BCN3D).

Veränderung in der Produktion bei NGNY

3D-Druck und vorher - Zahlen
Durch den 3D-Druck spart das Unternehmen Zehntausende Euro pro Jahr (Bild © BCN3D).

Der Produktionsprozess bei NGNY verlief früher schleppend und langsam. Prototypen wurden einzeln an externe Dienstleister geschickt, was jedes Mal 30 Euro kostete und lange dauerte. Wenn nach dem Testen des Designs Änderungen vorgenommen wurden, wiederholte sich dieser langwierige Prozess erneut. Bei 70 endgültigen Teilen, die pro Tag bearbeitet werden, ergab das Mindestkosten 2.100 Euro pro Maschine ohne Berücksichtigung der Iterationen. Im Laufe eines Jahres belief sich die Summe auf rund 50.000 €.

Mit dem 3D-Druck sind 50 bis 100 Endverbrauchsartikel pro Maschine für unter 100 Euro gesamt möglich, erklärt Tomeu Ventayol, Projektmanager bei NGNY. Pro Maschine werden über 2.000 Euro gespart und im Jahr bis zu 40.000 Euro eingespart. Ventayol sieht darin ein Lehrbuchbeispiel für hohe Wertschöpfung, geringe Produktion und hohe Komplexität. Eine Studie von Ernst & Young aus dem Vorjahr zeigte, wie und wo mit dem 3D-Druck in verschiedenen Branchen gespart wird.

Hohe Einsparungen dank 3D-Druck

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